
Zunächst hieß es, Facebook beabsichtige, den Messenger-Dienst WhatsApp zu kaufen. Dieses Gerücht erwies sich nun als falsch. Auch WhatsApp hatte es bereits dementiert. Offensichtlich hat Facebook statt dessen vor, mit dem eigenen Messenger-Dienst zu einem Konkurrenten zu werden. Der Facebook-Messenger ist zwar kein Novum. Neu ist allerdings, dass er auch ohne Facebook-Account genutzt werden kann. Der Facebook-Messenger ist als App für Android-Smartphones, BlackBerry und iPhone erhältlich. Mit ihm können kostenlos Nachrichten, Bilder und Standortangaben an andere Nutzer verschickt werden. Damit bietet der Messenger ähnliche Möglichkeiten und Komfort wie der Dienst WhatsApp. Allerdings ist ein Account bei Facebook bisher eine Voraussetzung für die Nutzung des Messenger gewesen. Das hielt sicherlich viele potentielle User von der Verwendung des Dienstes ab.
Bisher mussten Nutzer nämlich einen Account bei dem sozialen Netzwerk Facebook haben, um sich mit ihren Login-Daten in dem Messenger anmelden zu können. Künftig wird der Facebook-Messenger auch ohne Facebook-Account verwendbar sein. Dann genügt die Angabe eines Namens und der eigenen Rufnummer, ebenso wie es für die Anmeldung bei dem Dienst von WhatsApp nötig ist. Facebook rollt derzeit eine entsprechende Neuerung aus.
Ob Facebook mit dieser Entkoppelung nun auch bei den Facebook-Verweigerern punkten kann, ist allerdings fraglich. Den Vorteil, die Messenger-Plattform ebenfalls nutzen zu können und den Umstand, dem Unternehmen, das bereits mehrfach wegen mangelndem Datenschutz kritisiert wurde, die eigene Mobilfunknummer anzuvertrauen und Zugriff auf das Smartphone-Adressbuch zu gewähren, werden sie sicherlich abwägen. Ohnehin wird es für Konkurrenten schwierig, gegen den Messenger-Dienst WhatsApp anzutreten, der bereits seit langem auf vielen Smartphones aktiv genutzt wird.
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