Offenbar hat der Suchmaschinenbetreiber Google die Datenschutzeinstellungen des Apple-Browsers Safari umgangen. Der Browser erlaubt in seinen Standardeinstellungen keine Speicherung von Cookies von Drittanbietern. (Cookies sind kleine Dateien, die meist temporär zur Verfolgung der Internetbewegungen des Nutzers auf dessen Computer gespeichert werden.) Mithilfe eines Tricks soll Google diese Einstellungen überlistet haben. Ähnlich soll bei dem Microsoft-Browser Internet Explorer vorgegangen worden sein. Manche formulieren es anders: Google habe eine Lücke in den Browsern ausgenutzt. Der Sachverhalt war im Februar diesen Jahres bekannt geworden, weil ein Wissenschaftler der Universität Stanford darauf aufmerksam geworden war und daraufhin die New Yorker Tageszeitung „The Wall Street Journal„ darüber berichtet hatte. Danach hatte Google den Code zur Umgehung der Safari-Einstellungen entfernt, erklärte aber, man habe keine persönlichen Informationen der Nutzer gesammelt. Auch räumte der Konzern bisher kein Fehlverhalten ein. Die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hatte schließlich ihre Ermittlungen aufgenommen.
Zunächst sah es so aus, als würde die FTC für die Verletzung der Datenschutzbestimmungen den Regelsatz von 16.000 US-Dollar pro User und Tag als Strafe gegen Google verhängen. In einem Vergleich einigten Google und die FTC sich schließlich auf eine Strafzahlung in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar. Dafür, dass Google falsche Angaben über die Verwendung von Tracking-Cookies gemacht hatte. Das ist zwar das höchste Bußgeld, das die FTC jemals verhängt hat, für Google ist es jedoch angesichts seiner derzeitigen Gewinne eine verhältnismäßig geringer Betrag. Der Schaden an dem für Google so wichtigen Image dürfte hingegen größer sein.
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