Ab heute gilt im gesamten Bundesgebiet für den ärztlichen Bereitschaftsdienst eine einheitliche Rufnummer. Unter der Servicerufnummer 116 117 können Patienten bzw. Angehörige außerhalb der Sprechstunden kostenfrei einen Arzt rufen. Dieser Service steht einheitlich für alle Krankenversicherte der gesetzlichen und privaten Krankenkassen zur Verfügung und ist für Anrufe aus dem Festnetz und aus allen deutschen Mobilfunknetzen kostenlos erreichbar. Eine Ortsvorwahl muss nicht vorangestellt werden. Die Notfallnummer löst damit eine regionale Vielfalt von über 1.000 verschiedenen Telefonnummern ab, unter denen bisher in den Gemeinden der ärztliche Bereitschaftsdienst erreichbar ist.
Die Nummer wird von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und ihren Landesverbänden genutzt, um Anrufer direkt zum regionalen ärztlichen Bereitschaftsdienst weiterzuleiten. Bisher mussten die Bürgerinnen und Bürger eine für ihre Region gültige Rufnummer wählen, die zum Teil sogar täglich wechselt. Durch die kostenfreie Servicenummer kann im Notfall nun jeder von jedem Ort in Deutschland einen Arzt unter der 116 117 erreichen. Als einfach zu merkende Rufnummer soll nach Willen einiger Politiker und der Kassenärztlichen Vereinigung jetzt auch europaweit eingeführt werden, um Menschen im Krankheitsfall schnell Hilfe zukommen zu lassen.
Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass bei Lebensgefahr wie bei Herzanfällen oder Unfällen nach wie vor die Notrufnummer 112 gilt. Die Service-Nummer 116 117 ist für Menschen gedacht, die nachts oder außerhalb von üblichen Sprechstunden akut erkranken und dringend einen Arzt benötigen. Alle bisher regional gültigen Rufnummern sollen vorerst bestehen bleiben. Sie werden auf die neue Rufnummer umgeleitet.
Vorstellung der 116 117 bei YouTube
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Das Landgericht Berlin hat die Meta Platforms Ireland Limited wegen Datenschutzverstößen bei Facebook teilweise verurteilt. Die Richter untersagten insbesondere das Hochladen von Kontaktdaten Nicht-Nutzender sowie die Erstellung personalisierter Werbeprofile ohne wirksame Einwilligung. […]
Samsung bringt mit der Galaxy-S26-Reihe drei neue Flaggschiffe auf den Markt. Während S26 und S26+ nur kleinere Änderungen bieten, überzeugt das S26 Ultra mit stärkerer Kamera, Datenschutzdisplay und Top-Hardware. Auch neue KI-Funktionen gehören zur Ausstattung. […]
Vom Megabyte-Zählen zur Dauer-Online-Gesellschaft: Der mobile Datenverbrauch in Deutschland steigt rasant – und zwingt Anbieter zum Umdenken. Neue Zahlen von Destatis zeigen, warum unbegrenzte Tarife längst mehr sind als ein Marketingversprechen. […]
Ein Urteil des Augsburger Amtsgerichts zeigt, dass der Handel mit Cannabis ohne Genehmigung auch weiterhin strafbar bleibt. Ein Online-Plattformbetreiber muss 450 000 Euro zurückzahlen. Auch nach der Teillegalisierung gelten strenge Regeln für Verkauf, Besitz und Anbau in Deutschland. […]
Mit dem Pixel 10a bringt Google ein leistungsstarkes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt. Inklusive KI-Funktionen, einem hellen 6,3 Zoll Display, robustem Design und sieben Jahren Updates. Für 9a-Besitzer lohnt sich der Umstieg jedoch kaum. […]
Mit PromptSpy setzen Cyberkriminelle erstmals gezielt auf Google-Gemini, um Android-Smartphones zu übernehmen. Die KI analysiert Bildschirminhalte und liefert Anweisungen zum Umgehen von Schutzmechanismen. Das ist ein gefährlicher Schritt hin zu anpassungsfähiger Malware. […]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar