Im letzten Jahr lag wieder viel Elektronik unter dem Weihnachtsbaum. Smartphones und Tablets waren beliebte Geschenke. Wer allerdings bei dem Geschenkkauf sparen wollte, erlebte eventuell eine böse Überraschung. Auch für Betrüger ist Weihnachten nämlich eine Zeit für lukrative Geschäfte. Beispielsweise haben die Betreiber des Onlineshops christmashandy.de die Schnäppchensuche in der Weihnachtszeit ausgenutzt. Seit Dezember des letzten Jahres boten sie auf der Internetseite aktuelle Smartphones zu außergewöhnlich günstigen Preisen an. Die geprellten Käufer erhielten aber lediglich Plagiate oder gar keine Ware.
Die drei inzwischen festgenommenen Tatverdächtigen gingen sehr professionell vor. Ein offenbar eigens dafür eingereister griechischer Staatsbürger im Alter von 50 Jahren richtete in Deutschland eine Meldeadresse und ein Bankkonto ein. Er war zusammen mit einem 31-jährigen türkischen Staatsbürger in das Land gekommen. Der warb Personen an, deren Identität die Betrüger nutzten. Eine 39-jährige Frau betreute die Strohmänner in Deutschland. Der Internetauftritt wurde bei einem türkischen Provider gehostet. Als angeblicher Firmensitz war eine Adresse in Österreich angegeben, als Postanschrift diente eine Büroservice-Firma.
In dem Onlineshop war ein Konto bei einer Kölner Bank als Bankverbindung hinterlegt. Von diesem Konto transferierten die Betrüger seit Dezember 2013 mehr als 500.000 Euro in die Türkei. Als die ersten Anzeigen geprellter Käufer bei der Polizei eingingen, veranlassten die Beamten eine Sperrung des Kontos und konnten so zumindest mehr als 100.000 Euro sicherstellen. Die Polizei Köln geht von mehr als 600 betrogenen Kunden bundesweit und im europäischen Raum aus. Sie bittet die Geschädigten, unverzüglich Anzeige zu erstatten.
Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]
Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]
Smartphones sind attraktive Ziele für Cyberangriffe. Bereits durch einfache Maßnahmen, kann das Risiko für Attacken reduziert werden. Hierzu zählen unter anderem das regelmäßige Neustarten oder deaktivierte Funkverbindungen. […]
Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]
United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]
Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar