Mehr Privatsphäre – Signal ermöglicht Kontaktaufnahme per Nutzernamen

Mehr Privatsphäre – Signal ermöglicht Kontaktaufnahme per Nutzernamen

Bisher war die Telefonnummer von Signal-Usern für alle anderen Nutzer des Messengers sichtbar. Jetzt erhalten die User des sicheren Messengers noch mehr Privatsphäre und können sich mit Dritten verknüpfen, ohne hierfür ihre Telefonnummer preisgeben zu müssen.

Was ändert sich durch die neue Funktion?

Signal kündigte bereits vor geraumer Zeit an, Benutzernamen für die Messanger-Nutzer einführen zu wollen. Hierdurch erhalten die Nutzer der Messaging-App, die als einer der sichersten weltweit gilt, die Möglichkeit der Kontaktaufnahme ganz ohne Rufnummer. Für die Registrierung wird zwar weiterhin die Telefonnummer benötigt, allerdings können die User nun selbst entscheiden, von wem sie im Messanger anhand ihrer Nummer gefunden werden. In den Einstellungen kann darüber hinaus festgelegt werden, ob die eigene Handynummer für andere Signal-User sichtbar ist. Kontakte, die beim Nutzer im Telefonbuch auf dem Smartphone eingespeichert sind, können die Rufnummer dennoch auch weiterhin in der Messaging-App sehen. Signal betont, dass die Einführung der Benutzernamen ausschließlich des Zwecks der Konnektivität dient: der Kontaktaufnahme, ohne Preisgabe der eigenen Telefonnummer. Es handle sich nicht um einen Nick oder Handle, weshalb der Nutzername auch nicht im Profil des Users zu sehen ist.

Wie kann der Nutzername zur Kontaktaufnahme verwendet werden?

Der Benutzername kann in den Konto-Einstellungen festgelegt werden – es muss sich um ein Wort in Kombination mit mindestens zwei Zahlen handeln, welche durch einen Punkt miteinander verbunden sind. Über den nahezu frei wählbaren Nutzernamen können andere User dann Kontakt aufnehmen. Signal-Nutzer können hierzu in der Messaging-App einen Link oder QR-Code generieren und diesen mit anderen Personen teilen. Nachdem die Neuerung vor einer Weile in den Beta-Test gegangen war, kündigt der Messenger jetzt an, dass die Verwendung von Nutzernamen innerhalb der kommenden Wochen für alle Signal-User möglich sein soll.

2 Kommentare

  1. das macht der „schweizer Messenger Teleguard“ doch schon von jeher so. der ist absolut anonym. und mir kommen solche Fake-Artikel immer mehr wie ein Ausspionieren vor. frage ich doch mal, ob dieses Portal hier regierungsgesteuert ist, oder warum nur Kommentare von mir „smartphonenutzer“ hier veröffentlicht sind. hatte telespiegel.de wirklich so viele Spam’s als Kommentare? ich sah sogar in älteren Artikeln daß meine frühere benutzte Kennung als einziger Kommentarschreiber hier in den Artikeln veröffentlicht sind – nämlich „—„. wenn meine Vermutung korrekt ist daß hier viel zu viele Spam’s als Kommentare veröffentlicht worden waren, wäre es vielleicht angebracht, zum Thema passend, diesen Kommentar hier von mir zu veröffentlichen, um klar zu zeigen daß telespiegel.de alles unternimmt, um dieses Portal sauber zu halten.

    • Ich kann Ihnen versichern, dass der telespiegel nicht „regierungsgesteuert“ ist. Zu Ihrer Anmerkung der Kommentare: Täglich werden hier im Durchschnitt rund 50 Kommentare zu diversen unserer Artikel geschrieben. Etwa 95 % davon wird durch einen Spamfilter automatisiert aussortiert, der Rest wird uns zur Genehmigung vorgelegt. Wenn darin beispielsweise von „Idtioten“ oder „Hirnverbrannten“ geschrieben wird, werde auch diese Kommentare gelöscht.

Schreibe einen Kommentar zu smartphonenutzer Antworten abbrechen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Nutzung des Glasfasernetzes – Urteil für Stärkung der Verbraucherrechte

Update

BGH bestätigt 24 Monate Laufzeit bei Glasfaser

Die Vertragslaufzeit darf bei Glasfaseranschlüssen nicht erst ab Freigabe des Anschlusses beginnen. Denn der Ausbau dauert teilweise bis zu einem Jahr. Mit diesem Urteil werden die Verbraucherrechte gestärkt, da Verbraucher nicht länger als zwei Jahre an einen Anbieter gebunden sein dürfen. […]

Digitale Marktplätze für Gamer – So funktionieren Handel und Plattformen

Digitale Marktplätze für Gamer

So funktionieren Handel und Plattformen

Digitale Marktplätze bieten Gamern neue Möglichkeiten, ihre Spielerfahrungen zu erweitern. Diese Plattformen ermöglichen den Kauf und Verkauf von Spielkonten und virtuellen Gütern. Trotz der Vorteile gibt es auch Risiken, die beachtet werden sollten. […]

CCC-Kongress 2025 – Europas digitale Abhängigkeit als Schlüsselfrage

CCC-Kongress 2025

Europas digitale Abhängigkeit als Schlüsselfrage

Der diesjährige 39C3 zeigte speziell, wie kritisch Europas digitale Abhängigkeit ist. Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass digitale Selbstbestimmung, Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit neu gedacht werden müssen. Dafür wurden konkrete Auswege aufgezeigt. […]

Social-Media-Ausstieg – viele Jugendliche wenden sich bewusst ab

Social-Media-Ausstieg

Viele Jugendliche wenden sich bewusst ab

Jugendliche nutzen Social Media kritischer und erkennen die Risiken. Daher wenden sich viele bewusst ab. Einzelne Plattformen wie Instagram oder YouTube sind dennoch weiterhin für junge Menschen von hoher Bedeutung. Das zeigt die aktuelle „Jugend-Digitalstudie 2025“ der Postbank. […]