Ab dem 01. Februar 2014 gelten für den Zahlungsverkehr in der Europäischen Union neue Regeln. Der EU-weite Standard SEPA (Single Euro Payments Area) wird eingeführt. Für Überweisungen und Lastschrift werden dann nicht mehr die Kontonummer und Bankleitzahl benötigt, sondern IBAN (International Bank Account Number) und BIC, die internationale Bankleitzahl. Seit Wochen informieren Unternehmen ihre Kunden und bitten um Übersendung der neuen Bankdaten. Doch nicht nur legitime Anfragen erreichen die Verbraucher. Wie immer, wenn Ereignisse oder Veränderungen die Aufmerksamkeit vieler Menschen erregen, steigt auch das Spam-Aufkommen. Die Sicherheitsexperten von Eleven Research warnen in ihrem Blog vor E-Mails, die vermeintliche Kundeninformationen enthalten. Die E-Mails mit dem Kürzel „SEPA“ in der Absenderadresse beinhalten nur einen Satz. Darin wird auf den Anhang der E-Mail hingewiesen, der angeblich wichtige Informationen zu der SEPA-Umstellung enthält.
Tatsächlich befindet sich in der ZIP-Datei mit der Benennung „Kundeninformation.pdf.zip“ ein Trojaner. Die Schadsoftware namens „W32/Trojan.SHTI-4676“ wird laut Analyse von virustotal bereits von einigen Antivirus-Programmen erkannt.
Die Beachtung allgemeiner Verhaltensregeln mindert das Risiko einer Infektion mit Schadsoftware: Generell sollten Computernutzer sowohl ihre Antiviren-Software als auch sämtliche andere auf dem Computer verwendete Software immer auf dem aktuellen Stand halten. Um verdächtige Dateiformate einfacher zu erkennen, kann die Dateinamenserweiterung in Windows aktiviert werden. Dadurch werden die Dateiendungen vollständig angezeigt. E-Mail-Anhänge und Links von unbekannten Absendern zu öffnen, ist riskant. Im Zweifel sollte der Absender telefonisch oder persönlich kontaktiert werden. Gesundes Misstrauen ist der beste Schutz vor bösen Überraschungen.
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