DSL für alle – Ein Dorf buddelt sich selbst ins Internet

DSL für alle - Ein Dorf buddelt sich selbst ins Internet

Ist der Kundenwunsch nach einem schnellen DSL Zugang von der Dt. Telekom negativ beschieden worden, so ist dieser Bescheid meistens endgültig. Ganze Gemeinden erhalten trotz Unterschriftenaktionen und Bittbriefen eine Absage mit der Begründung, dass ein Anschluss an das schnelle Datennetz nicht wirtschaftlich sei. Vorausgegangen ist in diesen Fällen eine Kosten/Nutzen-Analyse, in der die Dt. Telekom kalkuliert, ob es sich lohnt in Bau- und Materialkosten zu investieren. Nicht neu ist dann der Gedanke von Dörfern und Gemeinden in Eigeninitiative Leistungen zu erbringen, wie die Bewohner von Hegensdorf gezeigt haben (siehe telespiegel News vom 29.08.2007).

Auch in dem Fall des zwischen Ulm und Augsburg gelegenen Dorfes Waldstetten war klar, dass die kalkulierten Kosten von rund 200.000 Euro weder durch die Gemeinde noch durch die Bürger getragen werden sollten. Um knapp die Hälfte der Summe einsparen zu können, vereinbarte der Ortsvorsteher mit der Dt. Telekom, die etwa 2,2 Kilometer lange Trasse mit leeren Rohren zu bestücken, um an das Glasfasernetz der Gemeinde Höpfingen angeschlossen zu werden. In dem 600-Seelen-Dorf fanden sich rund 50 Personen, die sich gemeinsam mit einem ortsansässigen Bauunternehmer an die Arbeit machten.

Inzwischen gelang es dem Ortsvorsteher, das Interesse für einen DSL Anschluss noch einmal zu steigern, zumal sich die Dt. Telekom bereit erklärt hatte, die Restkosten ab einem Auftragsvolumen von 115 DSL-Neuanschlüssen zu übernehmen. Bereits 90 Einwohner haben einen Zweijahresvertrag für einen schnellen DSL Anschluss bei der Dt. Telekom zugestimmt.

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