Studie der Technischen Hochschule Aachen – Mobilfunkfelder bewirken keine Gesundheitsschäden

Studie

Von vielen wird ein Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks und gesundheitlichen Problemen wie Krebs, Schlafstörungen oder Veränderungen des Blutdrucks befürchtet. Eine neue Studie des Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit der Technischen Hochschule Aachen (RWTH) stützt diese Annahme über Handystrahlung nicht.

Prof. Dr. Jiri Silny von der RWTH Aachen wertete Ergebnisse von entsprechenden Studien der letzten 10 Jahre aus, um zu überprüfen, ob und gegebenenfalls inwieweit die in der Öffentlichkeit immer häufiger geäußerten Befürchtungen in Bezug auf mutmaßliche gesundheitliche Schäden durch die Mobilfunk-Felder nachzuvollziehen beziehungsweise zu begründen sind. Er kam dabei zum dem Ergebnis, dass das gesundheitliche Risikopotenzial, das von Handys ausgeht, als sehr gering einzustufen sei.

Probanden-Studien ergaben, dass Handy-Felder entweder keinen Einfluss auf den Körper haben oder aber eine geringe Leistungssteigerung zu erkennen gewesen sei, die eventuell auf eine schwache Erwärmung des Gehirns zurückzuführen ist. Implantierte Herzschrittmacher und Defibrillatoren könnten von Handy-Feldern faktisch nur beim Anlegen eines in Betrieb befindlichen Handys an die Körperoberfläche direkt über dem Aggregat gestört werden. Umso geringer müsse die Wahrscheinlichkeit einer gesundheitsschädigenden Wirkung der 100- bis 1.000-fach schwächeren elektromagnetischen Felder von Mobilfunk-Sendeanlagen der Mobilfunknetze eingeschätzt werden, teilte der Wissenschaftler aufgrund seiner Studie mit.

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