Der Markenname Commodore hat tatsächlich eine lange Geschichte. Kindern der 70er und 80er Jahre ist die Marke Commodore vor allem durch die Heimcomputer bekannt. Im Jahr 1982 begann der Siegeszug des C64, mit der Commodore praktisch den Markt für Heimcomputer übernahm. Als nächstes erfolgreiches Produkt folgte der, oder besser gesagt die Amiga (spanisch: Freundin). Obwohl Commodore auch einige andere Computer-Modelle auf den Markt brachte, waren C64 und Amiga die beliebtesten. Im Vergleich zu heutigen PCs waren sie teuer und ihre Möglichkeiten recht begrenzt, zu ihrer Zeit jedoch waren es beliebte Geräte, die im Heimbereich vor allem für Musik- und Spiele-Anwendung benutzt wurden. Noch heute gibt es eine große Fangemeinde für diese Computer und die dafür entwickelten Spiele.
Das Unternehmen Commodore International samt der Tochterunternehmen musste Mitte der 90er Jahre Insolvenz anmelden. Der Markenname Commodore ging bereits durch mehrere Hände und gelangte vor einigen Monaten an ein Joint Venture namens Commodore Gaming. Dieses Unternehmen will auf der in wenigen Tagen beginnenden CeBIT eine Serie Spiele-PCs vorstellen, auf denen der geschichtsträchtige Markenname Commodore prangt. Mit der Ankündigung dieser laut Firmenangaben „High-Performance Maschinen mit überragenden Fähigkeiten„ werde die Rückkehr der legendären Marke Commodore in die Welt von Hardware für Computer- und Videospiele eingeläutet. Das Ziel von Commodore Gaming bestehe darin, die Marke wieder als führend zu etablieren. Ein eigenes Bild können sich Interessenten ab dem 15. März auf der CeBIT in Hannover in der Halle 21 am Stand D08 machen. Denn die von Commodore Gaming genannte Internetseite lässt zwar einen Hauch retro erahnen, die Neugierde stillt sie jedoch noch nicht.
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