Kostenpflichtiger Schutz vor Datenmissbrauch – Bundesnetzagentur warnt vor Täuschung

Kostenpflichtiger Schutz vor Datenmissbrauch - Bundesnetzagentur warnt vor Täuschung

Persönliche Daten sind ein wertvolles Gut. Auch in dem Internet sollte damit sorgsam umgegangen werden. Geraten die eigene Handynummer, die Adresse, Geburtsdatum oder schlimmer noch, die Bankdaten in fremde Hände, kann das unangenehme Folgen haben. Deshalb sind diese Daten nur wohl überlegt und an seriöse Kontakte herauszugeben.

Verbraucher, die sich darum sorgen, dass ihre Daten missbraucht werden könnten, sind jedoch ebenfalls potenzielle Opfer. Die Bundesnetzagentur warnt vor Unternehmen, die versprechen, den Datenmissbrauch zu verhindern, und zwar kostenpflichtig. Zahle der Kunde einen sogenannten „Servicebetrag„, die Firma VDS-24 (Verbraucher Datenschutz-24) aus Hilden verlangt beispielsweise 69,- €, würden dessen Beschwerden an die Behörden weitergeleitet. Dabei weisen die Unternehmen auch darauf hin, Mitarbeiter oder Kooperationspartner der Bundesnetzagentur zu sein.

Das ist jedoch schlicht gelogen. Die Bundesnetzagentur distanziert sich von derartigen Unternehmen und warnt vor deren Täuschungsversuchen. Häufig ginge es den Firmen lediglich darum, die Bankdaten und die persönlichen Daten ihrer Opfer zu erhalten und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zudem haben sie keinerlei Nutzen für den Verbraucher. Eintragungen in die Robinson-Liste und Beschwerdeweiterleitungen an die Behörden können die Verbraucher nämlich selber vornehmen. Im Zweifel, so rät die Behörde, können sich Verbraucher auch an die Verbraucherzentralen wenden.

Weitere Informationen

Sicherheit im Internet

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Digitale Steuerbescheide ab 2026 – Papier nur auf Wunsch

Digitale Steuerbescheide ab 2026

Papier nur auf Wunsch

Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]

Scheinbarer App-Zwang – congstar wegen Irreführung verurteilt

Scheinbarer App-Zwang 

 congstar wegen Irreführung verurteilt

Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]

Urteil – Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Urteil 

 Sperrung von Social-Media-Kanälen eines Influencers

Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]

United Internet & 1&1 - Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet & 1&1

Marken, Produkte und Hintergründe zum Versatel-Verkauf

United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]

Kritische Chrome-Lücke – Google veröffentlicht Notfall-Update

Kritische Chrome-Lücke

Google veröffentlicht Notfall-Update

Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]