Im dritten Quartal dieses Jahres waren etwa 40 Prozent der weltweit verkauften Mobiltelefone Smartphones. Das berichtet der weltgrößte Mobilfunk-Ausrüster Ericsson in seinem neuen Ericsson Mobility Report. Derzeit gebe es bereits rund 6,4 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Ericsson erwartet, dass es am Jahresende 6,6 Milliarden Mobilfunkanschlüsse gibt. Insbesondere in China, aber auch in Brasilien, Indonesien und auf den Philippinen seien in dem letzten Quartal viele neue Mobilfunkanschlüsse hinzu gekommen. Bis zum Jahr 2018 werde es 9,3 Milliarden von Menschen genutzte Mobilfunkanschlüsse geben, prognostiziert das Unternehmen. Durch die steigende Zahl internetfähiger Mobilfunkgeräte steigt auch die Datenübertragung in den Mobilfunknetzen. Innerhalb des Zeitraums eines Jahres habe sich die Menge der mobil übertragenen Daten weltweit verdoppelt, stellt der Report fest. Insbesondere aufgrund der zunehmenden Videonutzung per Smartphone und Tablet-PC über die Mobilfunknetze werde das Datenvolumen bis zum Jahr 2018 um jährlich 50 Prozent steigen.
Der steigenden Anforderungen an die Mobilfunknetze steht jedoch auch ein stetiger Ausbau gegenüber. Mehr als die Hälfe der Weltbevölkerung können bereits die mobile Datenübertragung per HSDPA nutzen. Der Ausbau der Netze nach dem modernen Mobilfunkstandard LTE soll dieses Niveau innerhalb der nächsten fünf Jahre erreichen. LTE sei im historischen Vergleich die Mobilfunktechnologie, die sich am schnellsten ausbreite, resümiert Ericsson.
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