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Mobilfunknetze / Handynetze in Deutschland - von A über UMTS bis LTE

Mobilfunkstandards der NetzeDas erste mobile Telefon wurde bereits 1952 in ein Bremer Taxi eingebaut. Als erster Mobilfunkstandard bzw. erstes Mobilfunknetz in Deutschland war 1958 das A-Netz eingeführt worden, das nur wenige Bereiche von Deutschland abdeckte. Alle Verbindungen waren handvermittelt, sodass dieses Handynetz 1977 aufgrund technischer Überholung eingestellt wurde.
Das B-Netz wurde 1972 in Deutschland in Betrieb genommen und war bereits 1975 in nahezu flächendeckendem Betrieb mit 150 Funkstationen in Deutschland. 1994 wurde es abgeschaltet.
Auch das analoge Telefonsystem der Telekom, das 1985 (Probebetrieb) bzw. 1986 in Betrieb genommene C-Netz, wurde im Jahr 2000 abgeschaltet.

Die zweite Generation Handynetze - GSM-Standard

 

Das digitale D-Netz (in Deutschland seit 1992) und das E-Netz (seit 1994) verfügen über den GSM-Standard und werden zunächst zusammen mit UMTS noch einige Zeit in Betrieb bleiben. Sie werden als zweite Generation (2G) der Mobilfunknetze bezeichnet.

Die dritte Generation - UMTS
Mit UMTS, dem „Universal Mobile Telecommunications System“, wurde die dritte Generation (3G) der Mobilfunk Handynetze eingeführt. Mit UMTS und dessen Download-Datenbeschleuniger HSDPA kann auf dem Frequenzband um 2000 MHz schneller mobil gesurft werden als mit GSM und Techniken, die Übertragungen in den GSM-Netzen beschleunigen (HSCSD/GPRS). Die UMTS-Mobilfunktechnik ermöglicht dem Nutzer, multimediale Dienste, Videotelefonie und Sprachverbindungen in hoher Qualität zu erleben.
Die UMTS-Lizenzen wurden im Jahr 2000 an sechs Lizenznehmer für mehr als 50 Milliarden Euro versteigert. Durch die Lizenz haben die Unternehmen das Recht erworben, bis Ende 2020 eines der UMTS-Mobilfunknetze in Deutschland zu betreiben. Von den ursprünglich sechs interessierten Mobilfunkanbietern sind Quam und Mobilcom ausgeschieden. Die vier deutschen Mobilfunknetzberteiber Telekom, Vodafone, E-Plus und o2 bieten ihren Kunden nun UMTS an. Die Markteinführung war zum Jahresende 2002 geplant, hatte sich jedoch bis 2004 verschoben.

Die vierte Generation - LTE
Die nachfolgende Technik wurde LTE (Long Term Evolution). Diese Technik setzt auf die 3G-Netze auf und erhöhte die Geschwindigkeiten der Datenübertragung in den Mobilfunknetzen noch einmal deutlich. Zudem nutzt sie die Funkfrequenzen noch effizienter, als es vorherige Techniken getan haben. Für die Datenübertragung und Telefonie wird nur noch das Internetprotokoll (IP) verwenden.

Die fünfte Generation - Mögliche Nachfolger
Weltweit forschen Unternehmen an der fünften Generation des Mobilfunks, Next Generation Mobile Networks (NGMN). Dieser Mobilfunkstandard wird auch 5G genannt und soll UMTS und später LTE zukünftig ablösen. Bis zu 10.000 Mbit/s werden damit möglich sein.

Aktuelle Netzabdeckung der deutschen Handynetze
Die vier deutschen Mobilfunknetzbetreiber bieten ihren Kunden unterschiedlich ausgebaute Handynetze an. Wo die Kunden derzeit welche Technik im welchem Mobilfunkstandard zu erwarten haben, ist den Netzabdeckung-Karten der Anbieter zu entnehmen.

 

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