T-Mobile – Start der UMTS-Angebote für Privat- und Geschäftskunden

T-Mobile startet UMTS-Angebote für Privat- und Geschäftskunden

Bereits im Januar dieses Jahres schaltete der Mobilfunk-Provider T-Mobile die Mobilfunktechnik UMTS in seinem Mobilfunknetz frei. Nun ist der UMTS-Start offiziell, die Vermarktung hat begonnen. Geschäfts- und Privat-Kunden in Deutschland, Österreich und Großbritannien können nun die UMTS-Angebote des Marktführers buchen.

Die Sim-Karten der Kunden müssen nicht ausgetauscht werden. Die für den Betrieb im GSM-Netz ausgegebenen SIM-Karten der Bestandskunden wurden bereits alle für UMTS freigeschaltet. Doch eine weitere Voraussetzung für die Nutzung der neuen Mobilfunktechnik innerhalb der Mobilfunknetze sind die UMTS-fähigen Endgeräte, ein entsprechender Tarif und selbstverständlich die Verfügbarkeit.

Zunächst haben Kunden, die UMTS mit einem Mobiltelefon von T-Mobile nutzen möchten, keine Alternativen zu dem derzeit in dem T-Mobile Shop angebotenen Nokia 7600. Die Preisempfehlung des Herstellers Nokia beträgt 609,- Euro. Bei T-Mobile bekommen Kunden es zusammen mit einem Mobilfunkvertrag für 279,95 Euro. Das Mobiltelefon ist 87,0 x 78,0 x 18,6 mm groß, wiegt 123 Gramm und verfügt über ein Farb-Display mit 128 x 160 Pixeln, das 65.536 Farben anzeigen kann. Die integrierte Kamera bietet Aufnahmen mit 0,3 Megapixel und Videoaufnahmen mit 128 x 96 Pixeln. Mit dem Gerät sind zwar keine Videotelefonie möglich, es können aber Video-Nachrichten verschickt werden. Zudem ermöglicht es den Zugang in das Multimedia-Portal t-zones. Zum Ende des Jahres soll das Angebot mindestens 16 UMTS-fähige Handys umfassen, teilte T-Mobile mit.

Die „Multimedia Net Card UMTS“ ist Teil eines weiteren Angebots. Es ist eine SIM-Karte, die für die Nutzung in einem Laptop vorgesehen ist. Über die Kommunikationssoftware „T-Mobile Communication Center“ können die Kunden ihren Internetzugang über das mobile Internet regeln.

Es gibt mehrere Optionen von T-Mobile, die für die Nutzung mit UMTS gedacht sind und Geschäfts- oder Privatkunden zur Verfügung stehen. Sie haben alle eine Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten. Die Zeit-Tarifoptionen „Data Time“ sind ab monatlich 10,- € zu bekommen. Darin enthalten sind Inklusivstunden, weitere Nutzungsminuten kosten zusätzliche Gebühren.

Auch Volumen-Tarifoptionen bietet T-Mobile an. Ab monatlich 5,- Euro bekommen Kunden Inklusivvolumen und zahlen für jedes weitere MB zusätzliche Gebühren. Die aus der „Data“-Optionsfamilie für Geschäftskunden hinzu buchbare „Data Flat 500“ mit einem Preis von monatlich 110,- Euro beinhaltet 500 MB, jedes weitere MB kostet 80 Cent. Der Name der Option ist irreführend, da es sich nicht um eine Flatrate handelt.

Mehr als 200 Städte seien bereits mit UMTS versorgt und damit etwa 40 Prozent der Bevölkerung, teilte T-Mobile mit. Falls UMTS an einem Standort nicht verfügbar ist, wird automatisch auf GPRS zurückgegriffen. Ob gerade UMTS oder die Technik GPRS verwendet wird erkennen Nutzer daran, ob auf dem Display ihres Handys das 3G-Symbol angezeigt wird. Nahezu zeitgleich mit T-Mobile startete Vodafone sein UMTS-Angebot.

Weitere Informationen

T-Mobile Webseite
Handyvertrag – Vergleich

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Umzug mit DSL-Vertrag? – warum 1&1 jetzt massiv in der Kritik steht

Umzug mit DSL-Vertrag?

Warum 1&1 jetzt massiv in der Kritik steht

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat 1&1 abgemahnt. Kunden sollen bei einem Umzug häufig zu neuen DSL-Verträgen gedrängt worden sein. Zudem stehen irreführende Angaben zur Sonderkündigung und zu Verbraucherrechten in der Kritik. […]

Digitale Welt – Simulierte Gerichtsfälle zeigen Schattenseiten

Digitale Welt

Simulierte Gerichtsfälle zeigen Schattenseiten

Kinderfotos im Internet und riskante Sicherheitsprüfungen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Simulationsgerichts. Die fiktiven Fälle zeigen, welche rechtlichen Folgen Datenschutzverstöße und Fehler in der Cybersicherheitsforschung haben können. […]

Versteckte Windows-Datenbank speichert Verlauf – so wird sie gelöscht

Versteckte Windows-Datenbank speichert Verlauf

So wird sie gelöscht

Das Löschen des Browserverlaufs reicht oft nicht aus. Windows führt zusätzlich eine versteckte Liste besuchter Webseiten im DNS-Cache. Mit wenigen Befehlen lässt sich die Datenbank anzeigen und vollständig leeren. […]

Achtung: Neue Phishing-Falle – selbst 2FA-Nutzer sind jetzt gefährdet

Achtung: Neue Phishing-Falle

Selbst 2FA-Nutzer sind jetzt gefährdet

Sicherheitsforscher warnen vor einer neuen Generation von Phishing-Angriffen. Kriminelle stehlen keine Passwörter mehr, sondern bringen User dazu, Zugriffe selbst zu autorisieren. Dadurch können sogar Konten mit Zwei-Faktoren-Authentifizierung kompromittiert werden. […]