Rufnummernmitnahme im Mobilfunk – Regulierungsbehörde legt Preisobergrenze fest

Rufnummernmitnahme im Mobilfunk - Regulierungsbehörde legt Preisobergrenze fest

Seit etwas mehr als zwei Jahren können Handy-Kunden, die zu einem anderen Mobilfunkbetreiber wechseln, ihre gewohnte Rufnummer behalten. Dadurch bleibt die Mobilfunknummer zum Beispiel eines Kunden des Netzbetreibers E-Plus die selbe, wenn er seinen Mobilfunkvertrag kündigt und beispielsweise zu dem Netzbetreiber Vodafone wechselt.

Die sogenannte Rufnummernportierung (MNP) muss von dem Kunden rechtzeitig beauftragt werden und ist selbstverständlich nicht kostenlos. Zwischen 22,50 € und 29,95 € kostet eine Rufnummernmitnahme bei den Mobilfunknetz Betreibern und den meisten Mobilfunk-Providern. In dem Kostenvergleich heben sich jedoch zwei Anbieter hervor. Die Unternehmen Alphatel und Drillisch verlangten von ihren Handy-Kunden 116,- € für die Mitnahme der Mobilfunk-Rufnummer. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat nun in einem nachträglichen Entgeltregulierungsverfahren festgestellt, dass dieses Entgelt nicht den Maßstäben des Telekommunikationsgesetzes entspricht und legte eine Preisobergrenze für die Rufnummernportierung fest.

Ab sofort darf den Mobilfunk-Kunden die Rufnummernmitnahme nicht mehr als 29,95 € kosten, teilte die Behörde mit. Die Reg TP hatte für diesen Entschluss einen Vergleich der im In- und Ausland erhobenen Entgelten verwendet, die in keinem Fall 29,95 € überstiegen. Der Anlass für das nachträgliche Entgeltregulierungsverfahren war eine Beschwerde über die Portierungsentgelte zweier Provider in Höhe von 116,- €.

Weitere Informationen

Rufnummernmitnahme im Festnetz
Vorwahlnummern im Handynetz

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