Für ein sichereres Internet – Die zentrale Beschwerdestelle der Anbieterverbände

fsm

Das Internet ist noch ein relativ freier Raum, in dem natürlich nicht nur gute, kreative Ideen gedeihen. Gerade weil das Internet noch nicht vollständig und organisiert geregelt ist, haben es auch Betrüger und andere böse Buben relativ einfach. Zwar versucht der Gesetzgeber Regeln vorzugeben, sie durchzusetzen ist jedoch manchmal nicht einfach, vor allem, wenn ihm nicht bekannt wird, dass jemand einen Regelverstoß begeht.

Auch die seriösen Internet-Dienste versuchen, dem Missbrauch Herr zu werden. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und die freiwillige Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter (FSM) haben nun einen weiteren Schritt in Richtung sicheres Internet getan. Sie haben eine Seite online gestellt, auf der Internet-Nutzer angeben können, wenn ihnen Gesetzesverstöße in dem Internet aufgefallen sind. Diese Beschwerdestelle wurde in die Initiative „Deutschland sicher im Netz“ aufgenommen, die von Microsoft realisiert wird und unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht.

Bisher wurden diverse Stellen angeboten, bei denen sich Internet-Nutzer melden konnten, wenn ihnen jugendgefährdende oder illegale Inhalte in dem Internet aufgefallen waren. Nun gibt es eine zentrale Anlaufstelle, an die sich User mit einem vertraulichen Hinweis wenden können. Eingehende Hinweise werden juristisch geprüft und der Herkunft der illegalen Inhalte bei bestehendem Verdacht nachgegangen. Die Internet-Beschwerdestelle arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden, den Internet-Anbietern und weltweiten Partnern zusammen, damit illegale Inhalte aus dem Internet entfernt und Täter überführt werden können. Jeder Internet-Nutzer kann den vielleicht entscheidenden Tipp geben und mithelfen, das Internet noch sicherer zu gestalten.

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