Passwort-Klau bei Bankkunden – Phishing-Betrüger von Landgericht Bonn verurteilt

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Erst kürzlich hat der Branchenverband BITKOM darauf aufmerksam gemacht, dass die Zahl der Phishing-Opfer derzeit ihren Höchststand erreicht hat. Im letzten Jahr waren nach dessen Berechnungen bundesweit rund 19 Millionen Euro durch Phishing-Attacken ergaunert worden. Fünf Betrüger aus Deutschland, die ihre Opfer ebenfalls auf diese Art um ihr Geld erleichtert hatten, wurden nun von dem Landgericht Bonn verurteilt.

Die Computer-Betrüger sind jetzt zwischen 21 und 25 Jahre alt. Sie hatten Phishing-Mails verschickt und waren so an die Bankdaten ihrer Opfer gelangt. Die gesammelten Pin- und Tan-Nummern nutzten sie, um Geld von den Konten ihrer Opfer zu stehlen. Sie überwiesen die Beträge auf das Konto eines zu diesem Zweck angeheuerten `Finanzagenten´. Der hob das Geld von seinem Konto bar ab und schickte es per Transfer-Service in das Ausland, zum Beispiel in die Ukraine, nach Russland und Irland. Mit einer Geldkarte konnten die Phisher die Beträge dann innerhalb Deutschlands abheben.

Insgesamt habe die Staatsanwaltschaft 38 Fälle anführen können, in denen es um einen Gesamtbetrag von 154.000,- € gegangen sein soll, berichtet T-Online. Die Betrüger erhielten Haftstrafen bis zu drei Jahren und Bewährungsstrafen.

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