Häufig wird der heimische DSL-Anschluss von mehr als einer Person oder mit mehreren Computern genutzt. Damit der Vater im Arbeitszimmer, der Sohn im Jugendzimmer und die Tochter im Wohnzimmer gleichermaßen in dem Internet surfen können, muss ein Netzwerk aufgebaut werden.
Es gibt diverse Möglichkeiten, die Computer und andere Endgeräte innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung in einem Netzwerk zu verbinden. Die einfachste und sicherste Methode ist die des Netzwerkkabel verlegens (LAN). Doch sie ist zugleich die uneleganteste: Kabel liegen als Stolperfallen herum und sie begrenzen die Bewegungsfreiheit beispielsweise mit einem Laptop. Alternativ und in vielen Haushalten gerne verwendet ist ein schnurloses Funknetzwerk (WLAN). Über den WLAN-Router werden die Endgeräte miteinander und mit dem Internet verbunden. Weniger weit verbreitet, aber als Alternative empfehlenswert ist Powerline.
Powerline ermöglicht die Netzwerkverbindung über das Stromkabel. Dafür gibt es spezielle Powerline-Adapter, die in die Steckdosen des Haushaltes gesteckt werden. Die Endgeräte werden wiederum mit den Powerline-Adaptern verbunden. In dem so entstandenen Netzwerk ist eine Datenübertragung auch über mehrere Etagen und trotz dicker Wände möglich, die bei der Datenübertragung per WLAN Probleme verursachen würden. Detailliertere Informationen über die Powerline-Technik sind in der telespiegel-Rubrik Powerline zu finden.
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