Sicherheit von Smartphones und Apps – Viele Verbraucher verzichten aus Sorge

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Der Nationale IT-Gipfel ist ein in wenigen Tagen zum siebten Mal von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgerichteter Kongress in Berlin. Die Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit„ des Kongresses legte heute das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum Thema Smartphones vor. Sie wurde mit 4.000 Teilnehmern von den Marktforschern der TNS Emnid durchgeführt. Das Ergebnis macht deutlich, dass viele Verbraucher die Anschaffung und Nutzung von Smartphones einschränken, weil sie sich insbesondere um die Sicherheit sorgen. Von den befragten Teilnehmern gaben 86 Prozent an, dass sie die Sicherheit und den Datenschutz für wichtig oder sehr wichtig halten. Für rund die Hälfte ist dies ein wesentliches Kriterium für die Kaufentscheidung. Viele Verbraucher erwarten, dass die Smartphones ab Werk sicher und alle Daten geschützt sind, auch die meisten derer, die eventuell für mehr Sicherheit auch mehr bezahlen würden.

Jedoch fehlt es an Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit der Smartphones, rund ein Drittel nennt dies als Grund für die Nichtnutzung. Ebenso werden aus diesem Grund bestimmte Apps von rund 80 Prozent der Befragten nicht verwendet und Anwendungen wie Onlinebanking nicht auf dem Smartphone genutzt. Auf welche Daten konkret die Apps zugreifen, möchten 87 Prozent der Nutzer vor der Installation wissen. Zwei Drittel der Anwender will nicht, dass andere Zugriff auf ihr Smartphone haben, der Rest will zumindest vorher ausdrücklich um Erlaubnis gefragt worden sein. Verbraucherministerin Aigner forderte von Anbietern höhere Standards und wies darauf hin, dass Investitionen in mehr Sicherheit nicht nur den Verbrauchern nützen. Sie können auch Wachstumsimpulse für die Anbieter auslösen, sagte sie.

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