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UMTS - Mobilfunkstandard 3G

umtsUMTS steht für Universal Mobile Telecommunications System. Dabei handelt es sich um einen Standard der Mobilfunktechnik, der eine schnelle Datenübertragung ermöglicht. Durch die Technik ist es erstmals möglich, ressourcenhungrige Anwendungen im mobilen Internet zu realisieren. Verkürzt wird bei UMTS auch von 3G gesprochen. Das bedeutet, dass diese Technik Mobilfunkstandards der dritten Generation entspricht.

UMTS war zur Einführung wegweisend. Denn durch eine Downloadgeschwindigkeit von anfangs 2 MBit/s war es deutlich schneller als der Vorgänger GSM. Durch Aufrüstung mit der HSDPA+-Technik sind im UMTS-Netz sogar Bandbreiten bis zu 21 MBit/s erreichbar.

Infos über UMTS
Der telespiegel bietet Übersichten zum Thema UMTS. Darin erfahren Nutzer, wie Handynetze funktionieren, welche Mobilfunkfrequenzen es gibt oder wie schnell UMTS ist. Wichtig für alle Nutzer ist aber auch die Frage, ob UMTS im gewählten Netze dort verfügbar ist, wo sich der Nutzer regelmäßig aufhält. Denn trotz einer nahezu kompletten Abdeckung des Bundesgebietes gibt es noch immer weiße Flecken, in denen weder LTE noch UMTS verfügbar sind.

Neben der Verfügbarkeit spielt der gewählte Tarif eine große Rolle. Volumen- oder Zeittarif? Lieber eine Flatrate? Reicht vielleicht sogar ein UMTS-by-call-Tarif? Antworten darauf und Informationen zum mobilen Surfen allgemein sind hier zusammengefasst:

UMTS: Preise & Tarife
Anfangs war UMTS sehr teuer für die Mobilfunkkunden. Das hatte Gründe. Nicht nur die UMTS-Lizenzen, die verzögerte Markteinführung von UMTS und die Entwicklung entsprechender Telefone kosteten die Unternehmen Zeit und Geld. Die vorhandenen Netzkapazitäten reichten nicht aus, deshalb mussten die Mobilfunknetze ausgebaut werden und Nutzer dafür tiefer in ihre Tasche greifen. Nach kurzer Zeit entwickelte sich die mobile Datenübertragung jedoch zu einem Massenmarkt und die Preise sanken.

Die große Akzeptanz von UMTS sorgte dafür, dass viele Mobilfunkunternehmen untereinander mit einer großen Zahl verschiedener Tarifmodelle um Kunden wetteifern. Dabei kommen zum Teil grundverschiedene Abrechnungsmodelle zum Tragen. Die Datenübertragung per UMTS rechnen die Anbieter nach genutzten Volumen, der benötigten Zeit oder auch als unbegrenzte Flatrate ab. Eine Übersicht bietet die Rubrik mobiles Internet.

UMTS wird mehr und mehr von der noch schnelleren und moderneren LTE-Technik abgelöst. Beide Mobilfunkstandards existieren dabei aber parallel und sind quasi eigenständige Netze. Wie UMTS zum Vorgänger GSM ist LTE abwärtskompatibel. Das heißt: Wenn Nutzer kein LTE-Netz zur Verfügung haben, springt die Verbindung automatisch auf UMTS oder GSM. Damit bleibt UMTS als Standard für den Mobilfunk auch weiterhin von großer Bedeutung.

 

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