Nicht nur die UMTS-Lizenzen, die verzögerte Markteinführung des UMTS und die Entwicklung entsprechender Telefone kostete die Unternehmen Zeit und Geld. Die vorhanden Netzkapazitäten reichten nicht aus, deshalb müssen die Mobilfunknetze ausgebaut werden und Nutzer dafür tiefer in ihre Tasche greifen. Nach kurzer Zeit entwickelte sich die mobile Datenübertragung jedoch zu einem Massenmarkt und die Preise sanken.
Die Datenübertragung per UMTS rechnen die Anbieter mit unterschiedlichen Tarifmodellen ab. Den Kunden werden Datentarife angeboten, die nach dem genutzten Volumen, der benötigten Zeit oder auch als unbegrenzte Flatrate berechnet werden. Eine Übersicht bietet die Rubrik mobiles Internet. UMTS kann mit dem Roaming-Verfahren ebenfalls in einigen anderen Ländern, jedoch bisher nicht flächendeckend, genutzt werden. In nicht mit UMTS versorgten Gebieten kann meist auf andere Übertragungstechniken wie GPRS und EDGE zurückgegriffen werden.
Die Mobilfunknetzbetreiber haben die SIM-Karten der Mobilfunk-Kunden kostenlos für die Nutzung von UMTS und gegebenenfalls die Datenbeschleuniger HSDPA und HSUPA freigeschaltet, sofern diese Technik in dem Mobilfunknetz verfügbar ist.
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