Für den Hund und für die Katz – eBay verbietet Handel mit Haustierfellen

Für den Hund und für die Katz - eBay verbietet Handel mit Haustierfellen

Jeder Besitzer eines Haustieres bekommt sicherlich Angst, wenn er an die Konsequenzen eines solchen Geschäftszweiges denkt. Die Felle von Hunden und Katzen sind eine gefragte Ware und um diese Nachfrage zu bedienen, sind unter anderem auch in Deutschland Tierfänger unterwegs. Die organisierten Geschäftemacher fangen die Tiere ein, um sie zu häuten und deren Felle zu verkaufen. Jedem Tierliebhaber dreht sich bei dem Gedanken der Magen um.

Aus den Fellen der gestohlenen (oder speziell dafür gezüchteten) Tiere werden dann zum Beispiel Reumadecken oder Fellbesätze gefertigt. Viele Verbraucher wissen vielleicht gar nicht, was sie mit sich herumtragen, denn eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht besteht nicht. Häufig werden die Felle mit Fantasienamen wie Lipi, Goyangi, Lyrenkatze, Bergkatze, Maopee (für Katzenfell) oder Gaewolf, asiatischer Wolf, Dogaskin oder Kou Pi (für Hundefell) angeboten.

Um der `Katzen- und Hundemafia´ die Geschäftsgrundlage für den Handel mit Hunde- und Katzenfellen zumindest im großen Stil zu nehmen, ist es sicherlich eine gute Lösung, ihn zu verbieten. Ein entsprechendes Gesetz wurde von der EU verabschiedet und tritt am 31. Dezember 2008 in Kraft. Heute kündigte das große Online-Auktionshaus eBay an, bereits ab morgen den Handel mit Hunde- und Katzenfellen auf der deutschen, schweizerischen und österreichischen Plattform zu verbieten. Das Verbot gilt für sämtliche Produkte, die aus Hunde- oder Katzenfell in allen Verarbeitungsstufen hergestellt wurden. Dazu zählen unter anderem Pelze, Kleidungsstücke mit Pelzbesatz, Pelzdecken, Echtfellspielzeuge und Schlüsselanhänger. Der Handel mit lebenden Tieren und mit Produkten von artengeschützten Tieren ist ohnehin bereits verboten. Die Tierschützer freut es, die Tierhalter auch.

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