Vor nicht ganz einem Monat endete die Versteigerung der neuen Mobilfunkfrequenzen, die unter anderem den Ausbau der Mobilfunknetze auf die neue Technik LTE (Long Term Evolution) ermöglichen. (telespiegel-News vom 20.05.2010) Die vier Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus boten auf die Frequenzblöcke und alle außer E-Plus ersteigerten ebenfalls die begehrten Frequenzblöcke um 800 Megahertz. Mit diesen Frequenzen, so lautete die Vorgabe der Bundesnetzagentur, müssen zunächst die sogenannten weißen Flecken auf der DSL-Landkarte mit schnellen Internetzugängen über den Mobilfunk versorgt werden.
Die Dt. Telekom mit ihrer Handysparte T-Mobile ersteigerte Frequenzen für rund 1,3 Milliarden Euro und beginnt im Sommer mit dem bundesweiten LTE-Netzausbau. Das teilte das Unternehmen heute mit. Die ersten LTE-Basisstationen sollen in den neuen Bundesländern, in Kyritz und in Ziesar in Brandenburg, installiert werden. Mehr als 1000 Orte, in denen bisher kein schnelles Internet verfügbar ist, sollen bis Jahresende einen Breitbandanschluss erhalten. Davon sollen 500 Orte mit LTE versorgt versorgt werden, die anderen 500 mit anderen Techniken wie UMTS oder DSL.
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