Internetzuwachsraten stagnieren – Rund 76 Prozent der Deutschen sind online

Studie zu Internetanschluss in Deutschland

Das Projekt (N)Onliner-Atlas befindet sich bereits im zwölften Jahr. Dabei handelt es sich um eine von dem Marktforschungsunternehmen TNS Infratest durchgeführten Studie, die von der Initiative D21, einem Netzwerk aus Politik und Wirtschaft, beauftragt wird. In diesem Jahr wurde das Projekt unter anderem von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und diversen Unternehmen der IT-Branche gefördert.

Für den (N)Onliner-Atlas 2012 wurden über 30.000 Personen befragt, denen ein Festnetz-Telefonanschluss zur Verfügung steht. Zwischen Mitte März und Juni sollten sie Angaben zu ihrer Person und ihrem Nutzungsverhalten machen. Dadurch konnten Rückschlüsse auf die derzeitige Internetnutzung in Deutschland gezogen werden, die einen Blick auf die derzeitigen Rahmenbedingungen für die digitale Gesellschaft in Deutschland ermöglichen.

Es sind 75,6 Prozent der Deutschen online, geht aus diesem Ergebnis hervor. Erstmals wurde die 75 Prozent-Marke überschritten. Allerdings stagniert die Zahl der Internetnutzer in Deutschland. Innerhalb des letzten Jahren stieg die Nutzerzahl um nur 0,9 Prozent und im Vergleich zu Vorjahr planer weniger Menschen, sich einen Internetanschluss zuzulegen.

Insbesondere steigt die Zahl der breitbandigen Internetanschlüsse. Vor allem per DSL gehen die Nutzer online, vermehrt auch per Kabel und Mobilfunk. Hingegen sinkt die Zahl der Schmalbandnutzer, die beispielsweise Internet-by-Call verwenden, deutlich von 15,9 auf 10,7 Prozent in diesem Jahr. Auch der Anteil an Männern unter den Internetnutzern wurde geringer, denn immer mehr Frauen verwenden ebenfalls einen Internetanschluss. In den Gruppen der über 60-Jährigen gibt es einen deutlichen Zuwachs. Neben diesen zentralen Ergebnissen informiert das Projekt (N)Onliner auf seiner Webseite über weitere Ergebnisse und Studien der vergangenen Jahre.

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