DuckDuckGo – Sicherheitsempfehlungen für Android-Nutzer

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Die Suchmaschine DuckDuckGo wird immer beliebter. Inzwischen verzeichnet diese in Spitzen über 16 Millionen Suchanfragen pro Tag. Der Erfolg hängt mit der besonderen Privatsphäregarantie zusammen. Denn DuckDuckGo speichert keine Suchanfragen. Daher bleiben die Surfer anonym, können aber dennoch von den Suchergebnissen profitieren, die auf Google basieren. Den Entwicklern liegt das Thema Sicherheit sehr am Herzen, daher veröffentlichen sie regelmäßig Empfehlungen für Nutzer bestimmter Plattformen. Mit diesen soll das Surfen und Nutzen der Geräte noch sicherer und anonymer werden. Aktuell liegen Empfehlungen für Android-Nutzer vor. Die Umsetzung ist meistens kinderleicht, sodass Nutzer im Handumdrehen für sich mehr Privatsphäre und Sicherheit einstellen können.

Android besser absichern

Neben einer Überprüfung der Datenschutzeinstellungen bei Google – insbesondere der Einstellungen zu Werbung und Tracking – empfiehlt DuckDuckGo 14 Schritte zur Absicherung von Android-Geräten. Der wichtigste Rat: Die eigenen Aktivitäten auf Google sollten in den Einstellungen überprüft werden.

Ebenso wichtig ist das Absichern des Displays per Screen Lock (unter Einstellungen/Sicherheit) mit zum Beispiel einer PIN. So kommen Diebe und andere Dritte nicht mehr so leicht an die gespeicherten Daten. An gleicher Stelle lässt sich das Gerät verschlüsseln. Diese Option sollten alle Nutzer aktivieren, um ihre Daten nahezu unknackbar abzusichern. Andere Empfehlungen sind Standards: das neueste Betriebssystem installieren, keine Apps aus unsicheren Quellen zulassen, GEO-Positionen nur für bestimmte Apps zulassen usw.

DuckDuckGo rät jedoch auch nachdrücklich dazu, bei allen Installationen beim Download bzw. Installieren und später regelmäßig die Berechtigungen genau zu prüfen und bei Bedarf einzuschränken. Viele Apps verlangen zu großzügige Rechte und ändern Teilberechtigungen ungefragt. Hier sollten die Nutzer die Einstellungen so weit eingrenzen, dass nur die absolut erforderlichen Rechte zugestanden werden.

Ein weiterer Tipp betrifft das Betriebssystem. DuckDuckGo rät dazu, Googles Android durch eine frei entwickelte Android-Version wie LineAgeOS oder CyanogenMod zu ersetzen, sofern der Nutzer die erforderlichen technischen Fähigkeiten hat. Speziell diese Empfehlung zeigt noch einmal deutlich, dass die Suchmaschine Google als „Datenkrake“ ansieht, der Nutzer nicht freiwillig alles ausliefern sollten. Beim Browsen auf Android-Geräten ist diese Restriktion unter anderem durch die DuckDuckGo-App möglich.

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