Rufumleitung mit Netzcode einrichten – Steuercodes für Festnetz und Handy

Rufumleitung per Netzcode: Telekom, Vodafone, o2, 1&1

Mit einem Netzcode lässt sich eine Rufumleitung direkt über die Telefontastatur einrichten, aktivieren oder deaktivieren. Die sogenannten GSM- oder Steuercodes funktionieren bei vielen Mobilfunkanschlüssen von Telekom, Vodafone, o2 und 1&1. Auch im Festnetz gibt es Tastenkombinationen, allerdings unterscheiden sich diese teilweise von den Mobilfunk-Codes.

Eine Rufumleitung, auch Anrufweiterleitung oder Anrufweiterschaltung genannt, sorgt dafür, dass eingehende Anrufe automatisch an eine andere Telefonnummer weitergeleitet werden. Das kann etwa eine Mobilfunknummer, eine Festnetznummer oder die eigene Mailbox sein. Dabei sind unterschiedliche Einstellungen möglich: Alle Anrufe werden sofort weitergeleitet oder die Umleitung greift nur, wenn das Telefon besetzt, ausgeschaltet oder nicht erreichbar ist beziehungsweise ein Anruf nicht angenommen wird.

Die technischen Hintergründe und unterschiedlichen Verfahren erläutert der telespiegel im separaten Ratgeber zur Anrufweiterschaltung. Hier stehen die praktischen Netzcodes und ihre Anwendung im Mittelpunkt.

Rufumleitung per Netzcode: Die wichtigsten Tastenkombinationen

Im Mobilfunk lassen sich Rufumleitungen normalerweise über die Telefon-App steuern. Dazu wird der entsprechende Code wie eine Telefonnummer eingegeben und mit der Anruftaste bestätigt.

Die folgende Tabelle zeigt die gebräuchlichen GSM-Codes für Sprachanrufe.

FunktionAktivieren beziehungsweise einrichtenLöschenStatus prüfen
Alle Anrufe sofort umleiten**21*Zielrufnummer###21#*#21#
Umleiten, wenn keine Antwort erfolgt**61*Zielrufnummer###61#*#61#
Umleiten, wenn das Telefon nicht erreichbar ist**62*Zielrufnummer###62#*#62#
Umleiten, wenn besetzt ist**67*Zielrufnummer###67#*#67#
Alle bedingten Rufumleitungen löschen–##004#–
Alle Rufumleitungen löschen–##002#–
Wichtig: Die aufgeführten Codes entsprechen dem üblichen GSM-Steuerschema. Ihre Unterstützung hängt vom Mobilfunkanbieter, Tarif und gegebenenfalls vom verwendeten Gerät ab. Insbesondere bei Mailbox-Einstellungen können anbieterspezifische Besonderheiten bestehen.

Beispiel: Alle Anrufe auf eine andere Handynummer umleiten

Sollen alle eingehenden Anrufe auf die beispielhafte Mobilfunknummer 0171 1234567 weitergeleitet werden, lautet der Netzcode:

**21*01711234567#

Nach der Eingabe wird die Anruftaste gedrückt. Das Netz bestätigt anschließend im Regelfall, ob die Rufumleitung eingerichtet wurde.

Mit *#21# kann überprüft werden, ob eine sofortige Rufumleitung aktiv ist.

Soll die Rufumleitung vollständig gelöscht werden, wird ##21# eingegeben.

Rufumleitung deaktivieren oder löschen: Wo liegt der Unterschied?

Netzcodes unterscheiden zwischen dem vorübergehenden Ausschalten einer Rufumleitung und dem Löschen der gespeicherten Einstellung.

  • Aktivieren: Eine zuvor gespeicherte Rufumleitung wird eingeschaltet, beispielsweise mit *21#.
  • Deaktivieren: Die Rufumleitung wird vorübergehend ausgeschaltet, beispielsweise mit #21#. Die gespeicherte Zielrufnummer kann erhalten bleiben.
  • Löschen: Mit ##21# wird die Einstellung der sofortigen Rufumleitung einschließlich der gespeicherten Zielrufnummer gelöscht.
  • Status prüfen: Mit *#21# wird abgefragt, ob die sofortige Rufumleitung aktiv ist.

Diese Unterscheidung ist speziell dann wichtig, wenn eine Rufumleitung später ohne erneute Eingabe der Zielrufnummer wieder aktiviert werden soll. Ob dies unterstützt wird, hängt vom Mobilfunknetz ab.

Alle Rufumleitungen mit ##002# löschen

Eine besonders häufig verwendete Tastenkombination ist ##002#. Sie dient im GSM-Steuerschema dazu, sämtliche eingerichteten Rufumleitungen zu löschen.

Dazu wird folgender Code in der Telefon-App eingegeben:

##002#

Anschließend muss die Anruftaste gedrückt werden.

Mit diesem Code werden grundsätzlich sowohl die sofortige als auch die bedingten Rufumleitungen gelöscht. Dazu gehören Weiterleitungen bei Besetzt, bei Nichtannahme und bei Nichterreichbarkeit.

Achtung: Dadurch können auch Rufumleitungen zur eigenen Mailbox entfernt werden. Die Mailbox nimmt dann möglicherweise keine Anrufe mehr entgegen. Soll lediglich eine bestimmte Rufumleitung gelöscht werden, ist der jeweilige Einzelcode die bessere Wahl.

Der Code ##004# löscht dagegen nur die bedingten Rufumleitungen. Eine sofortige Rufumleitung bleibt davon unberührt.

Rufumleitung bei Nichtannahme: Verzögerung einstellen

Eine häufig genutzte Funktion ist die verzögerte Rufumleitung. Dabei klingelt das Handy zunächst normal. Erst wenn der Anruf innerhalb einer bestimmten Zeit nicht angenommen wird, erfolgt die Weiterleitung.

Der GSM-Code lautet:

**61*Zielrufnummer**Zeit#

Für eine Weiterleitung nach 20 Sekunden an die Beispielnummer 0171 1234567 ergibt sich:

**61*01711234567**20#

Üblicherweise kann eine Verzögerung zwischen 5 und 30 Sekunden in Schritten von jeweils 5 Sekunden eingestellt werden. Voraussetzung ist, dass der Mobilfunkanbieter diese Einstellung unterstützt.

Mit *#61# wird der Status überprüft. Mit ##61# lässt sich die Weiterleitung löschen.

Rufumleitung bei Telekom, Vodafone, o2 und 1&1

Die grundlegenden GSM-Codes sind bei vielen Mobilfunkanbietern identisch. Dennoch gibt es Unterschiede bei der Mailbox, den unterstützten Funktionen und der Steuerung von Rufumleitungen.

NetzbetreiberMobilfunkFestnetz
TelekomGSM-Steuercodes und Smartphone-EinstellungenEigene Festnetz-Steuercodes, Telefoniecenter oder Router
VodafoneGSM-Steuercodes und Smartphone-EinstellungenAbhängig von Anschlussart und Router
o2GSM-Steuercodes und Smartphone-EinstellungenAbhängig von Anschlussart und Router
1&1GSM-Steuercodes und anbieterspezifische Mailbox-EinstellungenÜber Router beziehungsweise unterstützte Anschlussfunktionen

Telekom: Rufumleitung im Mobilfunk

Bei der Telekom können Rufumleitungen im Mobilfunk mit den üblichen GSM-Codes eingerichtet werden.

Beispielsweise wird mit **21*Zielrufnummer# eine sofortige Weiterleitung eingerichtet. Der Code ##21# löscht diese Einstellung.

Für eine Umleitung zur Telekom-Mobilbox kann die Kurzwahl 3311 als Zielrufnummer verwendet werden.

Alle Rufumleitungen lassen sich mit ##002# löschen. Die Telekom dokumentiert außerdem die einzelnen Codes zur Statusabfrage und zum Ausschalten bereits programmierter Rufumleitungen.

Vodafone: Rufumleitung einrichten und deaktivieren

Auch Vodafone unterstützt GSM-Steuercodes für die Rufumleitung.

Mit **21*Zielrufnummer# wird eine sofortige Weiterleitung eingerichtet. Mit ##21# wird sie gelöscht.

Um sämtliche Rufumleitungen aufzuheben, nennt Vodafone den Code ##002#. Nur bedingte Weiterleitungen lassen sich mit ##004# löschen.

Die Statusabfragen erfolgen beispielsweise mit *#21# für die sofortige Rufumleitung oder mit *#62# für eine Umleitung bei Nichterreichbarkeit.

O₂: Rufumleitung mit GSM-Codes

Bei O₂ können netzseitige Rufumleitungen im Mobilfunk grundsätzlich ebenfalls über GSM-Steuercodes eingestellt werden, sofern die jeweilige Funktion im Tarif unterstützt wird.

Die sofortige Rufumleitung wird mit **21*Zielrufnummer# eingerichtet. Der Status lässt sich mit *#21# prüfen.

Mit ##21# wird die sofortige Rufumleitung gelöscht. Für das Löschen aller Rufumleitungen ist der Code ##002# vorgesehen.

Bei Festnetzanschlüssen von o2 können dagegen andere Verfahren erforderlich sein. Eine im Router eingerichtete Rufumleitung muss gegebenenfalls auch dort wieder entfernt werden.

1&1: Rufumleitung und Mailbox-Einstellungen

1&1 betreibt ein eigenes Mobilfunknetz. Für Rufumleitungen kommen ebenfalls GSM-Steuercodes und entsprechende Einstellungen des Smartphones zum Einsatz. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Anschluss ab.

Eine Besonderheit gibt es bei der Abschaltung der 1&1-Mailbox: 1&1 nennt dafür in seiner Hilfe ausdrücklich die Tastenkombination #002#. Damit sollen bestehende Mailbox-Rufumleitungen deaktiviert werden.

Die Eingabe wird über die Telefon-App mit der Anruftaste bestätigt.

Der von anderen Netzbetreibern häufig dokumentierte GSM-Code ##002# sollte deshalb nicht ungeprüft mit der speziellen 1&1-Anleitung gleichgesetzt werden.

Bei einem 1&1-Festnetzanschluss wird eine Rufumleitung häufig über die Telefoniefunktionen des Routers eingerichtet, beispielsweise über eine FRITZ!Box.

Telekom Festnetz: Rufumleitung mit Steuercodes einrichten

Im Telekom-Festnetz werden teilweise andere Tastenkombinationen als im Mobilfunk verwendet. Bei unterstützten Anschlüssen lässt sich eine Anrufweiterleitung direkt über das angeschlossene Telefon steuern.

Die wichtigsten Festnetz-Steuercodes der Telekom im Überblick:

FunktionAktivierenDeaktivieren
Alle Anrufe sofort umleiten*21*Zielrufnummer##21#
Weiterleitung bei Nichtmelden*61*Zielrufnummer##61#
Weiterleitung bei Besetzt*67*Zielrufnummer##67#
Nach Eingabe des Codes wird die Wahl ausgelöst. Anschließend sollte die Bestätigung des Anschlusses beziehungsweise eine Ansage abgewartet werden.

Beispiel: Telekom-Festnetz auf ein Handy umleiten

Soll der Telekom-Festnetzanschluss sofort auf die Mobilfunknummer 0171 1234567 umgeleitet werden, lautet die Tastenkombination:

*21*01711234567#

Zum Ausschalten dieser Weiterleitung wird folgender Code verwendet:

#21#

Wichtig: Im Telekom-Festnetz beginnt die Einrichtung in diesem Beispiel mit einem Stern, während der Mobilfunk-Code mit zwei Sternen beginnt. Die Codes sind deshalb nicht beliebig austauschbar.

Alternativ können Telekom-Kunden die Anrufweiterleitung über das online verfügbare Telefoniecenter verwalten.

Rufumleitung bei 1&1, Vodafone und o2 im Festnetz

Im modernen Festnetz erfolgt die Telefonie überwiegend über IP-basierte Anschlüsse. Eine Rufumleitung kann dabei entweder direkt im Telefonnetz des Anbieters oder über den verwendeten Router beziehungsweise die Telefonanlage gesteuert werden.

Bei 1&1, Vodafone und o2 sind die verfügbaren Steuercodes und Einstellmöglichkeiten deshalb nicht zwangsläufig identisch mit denen der Telekom.

Insbesondere bei Kabelanschlüssen, unterschiedlichen Routermodellen oder speziellen Telefonieprodukten können Abweichungen auftreten.

Wenn eine Tastenkombination nicht funktioniert, sollten zunächst die Telefonieeinstellungen des Routers und anschließend die Hilfeseiten des jeweiligen Anbieters geprüft werden.

Rufumleitung in der FRITZ!Box einrichten

Wer eine FRITZ!Box verwendet, kann Rufumleitungen häufig direkt in deren Benutzeroberfläche einrichten. Dafür sind keine GSM-Steuercodes erforderlich.

Die Einrichtung erfolgt in der Regel folgendermaßen:

  1. Im Browser die Adresse fritz.box aufrufen.
  2. Mit dem FRITZ!Box-Kennwort anmelden.
  3. Den Menüpunkt Telefonie → Rufbehandlung → Rufumleitung öffnen.
  4. Auf „Neue Rufumleitung“ klicken.
  5. Die umzuleitende Rufnummer, das Ziel und die gewünschte Art der Weiterleitung auswählen.
  6. Die Einstellungen speichern.

Die FRITZ!Box kann abhängig vom Modell und den Telefoniefunktionen des Anschlusses beispielsweise alle Anrufe, bestimmte Rufnummern oder Anrufe ausgewählter Personen umleiten.

Achtung: Eine in der FRITZ!Box konfigurierte Weiterleitung wird nicht zwangsläufig durch einen GSM-Code auf dem Telefon ausgeschaltet. Sie muss dann direkt im Router deaktiviert werden. Umgekehrt ist eine beim Netzbetreiber gespeicherte Weiterleitung möglicherweise nicht in der FRITZ!Box sichtbar.

Rufumleitung bei Android und iPhone einstellen

Neben der Steuerung per Netzcode bieten Smartphones auch Einstellmöglichkeiten über ihre Benutzeroberfläche.

Android: Rufumleitung aktivieren

Bei Android-Smartphones erfolgt die Einrichtung je nach Hersteller und Betriebssystemversion beispielsweise über die Telefon-App:

  1. Telefon-App öffnen.
  2. Menü beziehungsweise Einstellungen aufrufen.
  3. Anruf- oder Zusatzdienste auswählen.
  4. Rufweiterleitung beziehungsweise Rufumleitung öffnen.
  5. Gewünschte Art der Weiterleitung auswählen und Zielrufnummer eintragen.

Die genaue Menüführung unterscheidet sich beispielsweise zwischen Samsung, Google Pixel und anderen Android-Geräten. Bei Dual-SIM-Smartphones muss außerdem auf die richtige SIM-Karte geachtet werden.

iPhone: Rufumleitung aktivieren

Beim iPhone lässt sich die sofortige Rufumleitung, sofern vom Mobilfunkanbieter unterstützt, über die Einstellungen aktivieren.

Je nach iOS-Version befindet sich die Funktion unter Einstellungen → Apps → Telefon → Rufweiterleitung beziehungsweise unter den Telefoneinstellungen.

Dort kann die Rufweiterleitung eingeschaltet und eine Zielrufnummer hinterlegt werden.

Bedingte Rufumleitungen bei Besetzt, Nichtannahme oder Nichterreichbarkeit lassen sich nicht bei allen Anbietern über das iPhone-Menü verwalten. Hier können die entsprechenden Netzcodes erforderlich sein.

Was bedeutet die Dienstkennung bei einem Netzcode?

Zusätzlich zu einer Rufumleitung kann in bestimmten GSM-Steuercodes eine sogenannte Dienstkennung angegeben werden. Sie bezeichnet den Dienst, für den die Einstellung gelten soll.

Bei älteren Mobilfunkdiensten wurde unter anderem zwischen Sprache, Fax und Datenübertragung unterschieden.

DienstkennungBedeutung
10Alle unterstützten Telekommunikationsdienste
11Sprachtelefonie
12Datenübertragung
13Faxdienste
16SMS
19Dienste außer SMS
25Bestimmte Datenübertragungsdienste
Die Dienstkennung kann bei unterstützten Netzcodes zusätzlich übergeben werden. Ein Beispiel für eine sofortige Rufumleitung ausschließlich von Sprachanrufen lautet:

**21*Zielrufnummer*11#

Im heutigen Smartphone-Alltag ist die zusätzliche Angabe normalerweise nicht erforderlich. Viele ältere Fax- und Datendienste werden in modernen Mobilfunknetzen zudem nicht mehr oder nur eingeschränkt unterstützt.

Nicht jede Dienstkennung ist bei jedem Netzbetreiber für Rufumleitungen zulässig. Insbesondere die Weiterleitung von SMS über die klassischen Sprach-Rufumleitungsfunktionen ist nicht mit der Weiterleitung eines Telefonanrufs gleichzusetzen.

Warum funktioniert der Netzcode für die Rufumleitung nicht?

Wenn die Eingabe eines Steuercodes mit einer Fehlermeldung endet oder keine Wirkung zeigt, kann das verschiedene Ursachen haben.

Der Code wird nicht unterstützt: Einige Netzbetreiber, Tarife oder Anschlussarten unterstützen bestimmte Rufumleitungen nicht.

Der Code wurde falsch eingegeben: Bereits ein fehlender Stern oder eine fehlende Raute kann verhindern, dass der Netzcode erkannt wird. Das gilt insbesondere beim Unterschied zwischen Mobilfunk- und Festnetz-Steuercodes.

Die Rufumleitung wurde im Router eingerichtet: Eine lokal gespeicherte Weiterleitung muss möglicherweise direkt in der Telefonanlage oder FRITZ!Box geändert werden.

Die Mailbox wird vom Anbieter gesteuert: Einige Mailbox- und Benachrichtigungsfunktionen lassen sich nicht ausschließlich über die üblichen Tastencodes verändern.

Falsche SIM-Karte ausgewählt: Bei Dual-SIM-Geräten kann der Netzcode versehentlich über den falschen Mobilfunkanschluss gesendet werden.

Wenn eine Rufumleitung weiterhin aktiv bleibt, sollte zunächst ihr Status abgefragt werden. Anschließend empfiehlt sich die Prüfung der Einstellungen beim jeweiligen Anbieter.

Häufige Fragen zur Rufumleitung per Netzcode

Mit welchem Code lässt sich eine Rufumleitung aktivieren?

Bei vielen Mobilfunkanschlüssen richtet der Code **21*Zielrufnummer# eine sofortige Rufumleitung ein. Im Telekom-Festnetz lautet die entsprechende Tastenkombination bei unterstützten Anschlüssen *21*Zielrufnummer#.

Wie kann ich eine Rufumleitung deaktivieren?

Im Mobilfunk lässt sich eine gespeicherte sofortige Rufumleitung häufig mit #21# ausschalten oder mit ##21# löschen. Die Codes haben unterschiedliche Funktionen. Im Telekom-Festnetz wird die sofortige Rufumleitung mit #21# ausgeschaltet.

Was bedeutet ##002#?

Der GSM-Code ##002# dient dazu, alle eingerichteten Rufumleitungen zu löschen. Dadurch können auch Weiterleitungen zur Mailbox entfernt werden. Für die Abschaltung der 1&1-Mailbox nennt der Anbieter ausdrücklich #002#.

Wie prüfe ich, ob eine Rufumleitung aktiv ist?

Mit dem GSM-Code *#21# lässt sich der Status der sofortigen Rufumleitung prüfen. Weitere Statusabfragen sind *#61# bei Nichtannahme, *#62# bei Nichterreichbarkeit und *#67# bei Besetzt.

Kann ich meine Festnetznummer auf ein Handy umleiten?

Ja. Bei unterstützten Anschlüssen kann eine Festnetznummer auf eine Mobilfunknummer weitergeleitet werden. Die Einrichtung erfolgt über Steuercodes, die Anbieter-Verwaltung oder einen Router. Dabei können Verbindungskosten für die Weiterleitung ins Mobilfunknetz entstehen.

Kostet eine Rufumleitung Geld?

Die Einrichtung einer Rufumleitung ist bei vielen Anschlüssen kostenlos. Für das weitergeleitete Gespräch können jedoch Gebühren anfallen. Entscheidend sind der Tarif, das Weiterleitungsziel und die Art der Rufumleitung. Eine Telefon-Flatrate deckt solche Verbindungen nicht automatisch in jedem Fall ab.

Kann ich auch eine Rufumleitung ins Ausland einrichten?

Bei manchen Anbietern ist die Weiterleitung an eine ausländische Telefonnummer möglich. Solche Verbindungen können allerdings erhebliche Kosten verursachen oder tariflich eingeschränkt sein. Vor der Einrichtung sollten deshalb die Konditionen des Netzbetreibers geprüft werden.