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Handy-Akku - Tipps und Pflege

Wenn er richtig behandelt wird, kann der Handy-Akku die maximale Leistung erzielen und eine lange Lebensdauer haben. Ein Handy-Akku braucht jedoch in vielen Fällen Pflege und durch falschen Umgang verliert er Leistung. Aber es müssen auch andere Voraussetzungen geschaffen sein, damit ein Handy-Akku seine volle Leistung entfalten kann.

 

Zusammenhänge der Stand-by-Zeit
Umgang mit einem neuem Akku
Sparfaktor SIM-Karte
Standort- und Netzabhängigkeit
Stand-by-Zeit beeinflussen
Handyakku im Sommer und Winter
Lagerung des nicht genutzten Handy-Akku

Zusammenhänge der Stand-by-Zeit
Der Speicherung von Strom in Akkus sind enge Grenzen gesetzt. Bei Handys der neuen Generation (z.B. UMTS oder LTE) ist es im Vergleich zu älteren Handys möglich, mit immer kleineren Akkus eine höhere Stand-by-Zeit zu erreichen. Dabei ist die Dauer der erreichbaren Stand-by-Zeit von einigen Parametern abhängig, von der SIM-Karte und auch dem verwendeten Mobilfunknetz. Dieses bedeutet in der Umkehrung, dass im ungünstigsten Fall auch die ausgereifteste Technik nichts nützt, wenn die übrigen Voraussetzungen nicht stimmen. Den grössten Einfluss auf die Stand-by-Zeit nimmt die Technologie der Telefonkarte ein, da diese die Schnittstelle zum Mobilfunk-Netz darstellt. Daher kann es gerade bei älteren Karten oft sinnvoll sein, diese vom Netzbetreiber wechseln zu lassen.

Umgang mit einem neuem Akku
Ein neuer Akku sollte bei dem ersten Ladevorgang mindestens zehn bis zwölf Stunden geladen werden. Erst danach sollte das Handy in Betrieb genommen werden. Danach sollte der Akku im Betriebszustand vollständig entladen werden, um diesen dann wieder komplett aufzuladen. Sofern dieser Vorgang am Anfang dreimal wiederholt wird, kann damit die Laufzeit des Akku deutlich verlängert werden.

Sparfaktor SIM-Karte
Falls die Handy-Karte (SIM-Karte) es zulässt, kann das Telefon in dem Stand-by-Betrieb die Versorgung des Kartenprozessors und in einen `Tiefschlaf´, dem so genannten deep-sleep-mode, verfallen. Wenn dies nicht möglich ist, kann es zu einer Verringerung der Stand-by-Zeit auf ein Drittel der Herstellerangaben kommen. Falls nicht sicher ist, ob eine SIM-Karte den deep-sleep-mode unterstützt, kann eine Kontaktaufnahme mit dem Mobilfunk-Anbieter hilfreich sein.

 

Standort- und Netzabhängigkeit
Ein Mobiltelefon sendet je nach Netzversorgung mit einer Leistung zwischen 0,02 Watt und 2 Watt. Um die Erreichbarkeit sicherzustellen, muss das Telefon in regelmässigen Abständen Kontakt mit einem der Mobilfunknetze aufnehmen und die aktuelle Position mitteilen. Die Häufigkeit dieser Kontaktaufnahme ist auch von dem Versorgungsgrad des Standpunktes abhängig. Falls sich das Handy in dem Schnittpunkt mehrerer Sendestationen befinden, bedingt dies trotz guter Netzversorgung ebenfalls eine erhöhte Abfragerate und damit einen höheren Energieverbrauch. Die Aktivierung der Funktion `Zelleninfo´ reduziert die Stand-by-Zeit, da das Telefon dann permanent nach aktuellen Informationen sucht. Deshalb sollte dieser Dienst möglichst abgeschaltet werden.

Stand-by-Zeit beeinflussen

 

Wenn das Handy nach etwa einer Stunde Ladevorgang anzeigt, der Handyakku sei voll, ist die Schnelladung beendet. Der Akku hat dann aber nur etwa 80 Prozent seiner Kapazität erreicht, für eine annähernd vollständige Aufladung sollte das Handy für zwei weitere Stunden an dem Ladegerät angeschlossen bleiben. Eine Überladung ist aufgrund der heutigen Elektronik nicht möglich. (Achtung: Bei Verwendung von Originalzubehör!)
Eine unnötige Aktivierung des Handys sollte vermieden werden, da das Handy bei jedem Tastendruck aus dem Sleep-Mode geweckt wird, die Versorgung der Karte aktiviert wird, eventuell Tastentöne erzeugt werden und die Beleuchtung angeht. Und obwohl es unlogisch klingt, sollte das Handy so selten wie möglich ausgeschaltet werden. Denn nach jedem Einschalten wird durch das Einbuchen in das Mobilfunknetz viel Strom verbraucht. Verbleibt das Handy in dem Stand-by-Modus, ist der Stromverbrauch verhältnismässig geringer.

Handyakku im Sommer und Winter
Ein Akku verliert schnell seine Kraft, wenn dieser bei einer Temperatur von über 50 Grad Celsius aufbewahrt wird. Wird das Handy beispielsweise im Sommer in einem heissen Auto aufbewahrt, verringert sich die Lebensdauer des Handy-Akku erheblich. Auch sollte das Handy bei einem Sonnenbad möglichst im Schatten aufbewahrt werden. Doch extreme Kälte kann dem Akku ebenso sehr schaden.

Lagerung eines nicht genutzten Handy-Akku
Wird ein Akku über längere Zeit nicht gebraucht, empfiehlt sich eine Lagerung bei Temperaturen zwischen 15 Grad und 18 Grad Celsius. In dieser Zeit sollte der Akku nur halb voll geladen sein, damit keinen Tiefenentladung stattfindet, denn dieses verlangsamt die chemischen Prozesse zwischen Elektrolyt und Lithium-Elektrode. Bevor der Akku nach einer Lagerung wieder zum Einsatz kommt, sollte er im Handy vollständig aufgeladen werden.

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Letzte Bearbeitung Ratgeber Handyakku: 06.09.2011, Angaben ohne Gewähr

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