Explosion – Handy tötet Geschäftsführer eines Start-ups

Explosion - Handy tötet Geschäftsführer eines Start-ups

Dass Akkus gefährlich sind, sollte spätestens seit dem Samsung-Debakel Ende 2016 klar sein. Damals gab es wegen eines Produktionsfehlers dutzende brennende und explodierende Akkus beim Samsung Galaxy Note 7. Ein neuer Fall lässt erneut aufhorchen und verdeutlicht eine verharmloste Gefahr. Laut n-tv ist unter Berufung auf The Malaysian Insight in Malaysia ein Mann durch eine Explosion eines Smartphones getötet worden. Das Unternehmen Cradle bestätigte inzwischen den Tod seines Geschäftsführers auf Facebook.

Smartphone explodiert neben dem Kopf

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann wie viele andere Nutzer sein Smartphone vor dem Schlafen neben das Bett gelegt. In der Nacht kam es zu einem technischen Defekt, der eine Explosion des Akkus zur Folge hatte. Bei dieser Explosion wurde der Schlafende offenbart so schwer am Kopf verletzt, dass er starb.

Ein solcher Defekt ist in der Regel auf ein Materialfehler oder einen falsch verbauten Energiespeicher zurückzuführen. Nimmt der Akku Schaden, kann er sich durch ein Überladen oder Überhitzen so aufblähen, dass er regelrecht explodiert. Dabei fliegt das gesamte Smartphone auseinander und es kann zu Funkenschlag oder einem Entflammen kommen.

Experten warnen seit Langem vor dem Smartphone neben dem Bett

Besonders tragisch ist der tödliche Unfall nicht nur wegen der Umstände. Denn seit Jahren warnen Experten davor, das Smartphone nachts neben das Bett zu legen. Die Begründung ist jedoch nicht die Gefahr durch explodierende Akkus, sondern das Vermeiden von möglicherweise gesundheitlich schädlicher Handystrahlung. Demnach gehört das Smartphone nicht neben das Bett. Es geht dabei um mehr als um Krebsgefahr. Denn das Gerät kann speziell bei Jugendlichen Schlafstörungen, Konzentrationsmängel und als Folge eine schlechte Leistungsfähigkeit verursachen, die sich spürbar negativ auf Arbeitsergebnisse und Schulnoten auswirkt.

Die Fakten liegen auf dem Tisch. Dennoch schlafen viele Menschen mit dem Smartphone neben dem Kopfkissen ein. Das ist nicht nur bedenklich, sondern wirklich gefährlich, wie Studien und der aktuelle Fall aus Malaysia zeigen. Es gibt daher keinen Grund, das Gerät vor dem Schlafen nicht auszuschalten. Das Smartphone gehört nicht ins Schlafzimmer!

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Nutzung des Glasfasernetzes – Urteil für Stärkung der Verbraucherrechte

Update

BGH bestätigt 24 Monate Laufzeit bei Glasfaser

Die Vertragslaufzeit darf bei Glasfaseranschlüssen nicht erst ab Freigabe des Anschlusses beginnen. Denn der Ausbau dauert teilweise bis zu einem Jahr. Mit diesem Urteil werden die Verbraucherrechte gestärkt, da Verbraucher nicht länger als zwei Jahre an einen Anbieter gebunden sein dürfen. […]

Digitale Marktplätze für Gamer – So funktionieren Handel und Plattformen

Digitale Marktplätze für Gamer

So funktionieren Handel und Plattformen

Digitale Marktplätze bieten Gamern neue Möglichkeiten, ihre Spielerfahrungen zu erweitern. Diese Plattformen ermöglichen den Kauf und Verkauf von Spielkonten und virtuellen Gütern. Trotz der Vorteile gibt es auch Risiken, die beachtet werden sollten. […]

CCC-Kongress 2025 – Europas digitale Abhängigkeit als Schlüsselfrage

CCC-Kongress 2025

Europas digitale Abhängigkeit als Schlüsselfrage

Der diesjährige 39C3 zeigte speziell, wie kritisch Europas digitale Abhängigkeit ist. Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass digitale Selbstbestimmung, Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit neu gedacht werden müssen. Dafür wurden konkrete Auswege aufgezeigt. […]

Social-Media-Ausstieg – viele Jugendliche wenden sich bewusst ab

Social-Media-Ausstieg

Viele Jugendliche wenden sich bewusst ab

Jugendliche nutzen Social Media kritischer und erkennen die Risiken. Daher wenden sich viele bewusst ab. Einzelne Plattformen wie Instagram oder YouTube sind dennoch weiterhin für junge Menschen von hoher Bedeutung. Das zeigt die aktuelle „Jugend-Digitalstudie 2025“ der Postbank. […]