Vor rund zwei Jahren startete auch der kleinste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber sein Produkt Surf@home. (Telespiegel-News vom 15.03.2007) Ganz anders als ein klassischer DSL-Anschluss werden die Daten nicht über das Kabel des Festnetz-Anschlusses sondern per UMTS über das Mobilfunknetz übertragen. Dafür wird die SIM-Karte von O2 in ein spezielles Gerät, den sogenannten Surf@home-Router, eingesteckt, an den dann der Computer angeschlossen wird. Kunden, an deren Standort UMTS verfügbar ist, haben somit eine Alternative zu dem DSL-Anschluss über das Festnetz.
Kunden mit Interesse an O2 Surf@home sollten sich beeilen. Das Produkt wird noch bis zum 31. August vermarktet, danach können nur noch Bestandskunden es nutzen. Der Grund für den Vermarktungsstop ist nach Angaben des Unternehmens der Start der DSL-Anschlüsse unter dem Namen des Mobilfunk-Anbieters. Doch neben dem Start von O2 DSL könnten auch das verhaltene Kundeninteresse und der für Ende des Monats angekündigte Start der neuen Datentarife verantwortlich sein. Der Vermarktungsstop ist also wohl insgesamt die Reaktion darauf, dass die Kunden lieber ihr Handy als Modem benutzen, wenn sie über das Mobilfunk-Netz online gehen und den klassischen DSL-Anschluss über das Festnetz, wenn sie zuhause das Internet nutzen. Weitere Informationen O2 – Onlineshop Handy – Übersicht Handyvertrag – Vergleich Prepaid-Karte (Guthabenkarte) – Vergleich
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