Viele Internetnutzer fühlen sich durch Werbeeinblendungen gestört. Doch Werbeeinblendungen sind meist nötig, um die kostenlosen Online-Angebote zu erhalten. Preisvergleiche, Informationsportale und Gratis-SMS-Dienste haben kaum eine andere Möglichkeit, als auf ihren Internetseiten auch vergütete Werbeplätze zu schaffen. Andernfalls müssten sich die Betreiber um eine andere Einnahmequelle zur Finanzierung ihres Angebots bemühen und dann würde wahrscheinlich der Nutzer für die Inhalte zahlen müssen. Noch immer ist es aber üblich, dass vieles in dem Internet kostenlos erhältlich ist, auch Informationen, Spiele und Software. Dafür sind die meisten Nutzer jedoch auch bereit, Werbeeinblendungen hinzunehmen. Jedenfalls eher, als für die Inhalte Geld zu bezahlen. Dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom zufolge, akzeptieren 64 Prozent der deutschen Internetnutzer lieber Werbung, als für die Internetinhalte Gebühren zu zahlen. Hingegen würden 28 Prozent der User lieber werbefreie Bezahlangebote nutzen. Dabei handelt es sich insbesondere um User in der Altersgruppe über 50 Jahre. Bei ihnen ist die Akzeptanz am höchsten, für Internetinhalte Geld auszugeben.
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