Ärger bei Anbieterwechsel – Elektronische Schnittstelle statt händische Übermittlung

Ärger bei Anbieterwechsel - Elektronische Schnittstelle statt händische Übermittlung

Laut den Informationen des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) beschweren sich weniger als ein Prozent der Telefonkunden, die einen Anbieterwechsel beauftragt haben, bei der Bundesnetzagentur. Doch diese verhältnismäßig geringe Anzahl von Kunden hat häufig über lange Zeit viel Ärger.

Bisher erfolgte der Informationsaustausch zwischen den Anbietern bei einem Anbieterwechsel manuell per Fax und war deshalb besonders fehleranfällig. Nun soll eine elektronische Schnittstelle diese Vorgehensweise ersetzen. Die Abstimmung zwischen den Anbietern über die vertraglichen und technischen Gegebenheiten könne damit automatisiert, reibungslos und schnell vorgenommen werden, gab der VATM bekannt.

Nach 18 Monaten Entwicklung durch den „Arbeitskreis Schnittstellen und Prozesse„, bestehend aus Vertretern von 1&1, Telekom, EWE Tel, M-net, NetCologne, QSC, Telefónica, Vitroconnect, Vodafone und Kabel Deutschland, steht die elektronische Schnittstelle WBCI (WITA based Carrier Interface) ab sofort zur Verfügung, heißt es in der Mitteilung des VATM. Interessierte Unternehmen können ihre eigenen Schnittstellen testen und einen Zertifizierungsprozess absolvieren. Der Verband hofft, dass sich die Anzahl der Kundenbeschwerden reduziert, wenn von dem händischen auf das elektronische System umgestellt wird.

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Rufnummernmitnahme bei Anbieterwechsel

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