DSL – Telekom startet mit neuen Tarifstruktur

DSL - Telekom startet mit neuen Tarifstruktur

Die Telekom hat ihre Tarifstruktur für DSL-Angebote vereinfacht. Seit heute heißen die Tarife der Rubrik Call & Surf Magenta/Zuhause. Die Preisgestaltung ist weniger verschachtelt und die Leistung bietet bei der Uploadbandbreite eine deutliche Verbesserung. Eingeteilt sind die Tarife in Magenta/Zuhause S, Magenta/Zuhause M und Magenta/Zuhause L. Enthalten ist eine Doppelflat bestehend aus freiem Telefonieren in das deutsche Festnetz und unlimitiertem Datentransfer. Gespräche in das deutsche Mobilfunknetz kosten 19 Cent/Minute. Die Vertragsdauer beträgt 24 Monate und ist ein Monat vor Ablauf kündbar. Zum Preis kommt jeweils ein einmaliges Bereitstellungsentgelt für Neukunden von 69,95 Euro. Entertain und Entertain Premium können für 9,95 Euro bzw. 14,95 Euro monatlich (besondere Vertragsbedingungen beachten) hinzugebucht werden.

Der Tarif Magenta/Zuhause S bietet eine Bandbreite von maximal 16 MBit/s. Neu ist die verdoppelte Uploadgeschwindigkeit von bis zu 2,4 MBit/s. Der Preis beträgt in den ersten zwölf Monaten 29,95 Euro, anschließend erhöht er sich für den Rest der Laufzeit auf 34,95 Euro.

Der Tarif Magenta/Zuhause M entspricht dem Tarif S, enthält aber eine Bandbreite von 50 MBit/s im Download und von bis zu 10 MBit/s im Upload. Der Preis in den ersten 24 Monaten beträgt 34,95 Euro. Kündigt der Kunden nicht den Vertrag erhöht sich der Preis anschließend auf 39,95 Euro im Monat.

Der Tarif Magenta/Zuhause L bietet eine noch größere Bandbreite. Hier liegt die maximale Downloadgeschwindigkeit bei bis zu 100 MBit/s, die Uploadgeschwindigkeit beträgt maximal 40 MBit/s. Der Preis beträgt 39,95 Euro. Auch hier steigt der Preis nach 24 Monaten und beträgt dann 44,95 Euro. Mit einem geeigneten Router und bei Verfügbarkeit kann die Bandbreite dieses Tarifs mit Fiber 200 für fünf Euro im Monat verdoppelt werden.

Für alle Telekom-Tarife können Extras wie eine Flatrate ins Mobilfunknetz der Telekom (14,95/Monat), ein vergünstigter Preis für Anrufe in das Mobilfunknetz (12,9 statt 19 Cent/Minute bei vier Euro Mindestumsatz) oder eine Länderflat (CountryFlat) in viele europäische (3,95 Euro/Monat) oder weitere Länder (CountryFlat 2, 14,95 Euro/Monat) hinzugebucht werden. Ein geeigneter Router wird in den ersten 24 Monaten kostenlos gestellt, anschließend aber mit 4,95 Euro (plus Zusatzkosten) berechnet.

Die Tarife der Telekom schaffen etwas Ordnung. Allerdings hat es das Unternehmen verpasst, Bestandskunden zu belohnen. Wie bisher bei nahezu allen Anbietern üblich werden Neukunden mit vergleichbar günstigen Angeboten gelockt. Wer seinen Vertrag jedoch nicht rechtzeitig kündigt, muss sich auf Preissteigerungen einstellen, die je nach Zusatzoptionen spürbar ausfallen können. Nach wie vor lohnt sich ein DSL-Wechsel alle zwei Jahre nahezu immer.

Mehr Informationen

DSL-Geschwindigkeiten
DSL-Vergleich
Kabel-Internet

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


neunzehn + elf =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Handywerbung angeklickt und Abo eingehandelt

Falle

Handywerbung angeklickt und Abo eingehandelt?

Seit einem Jahr gibt es einen besseren Schutz vor ungewollten Abo-Diensten, eine zusätzliche Drittanbietersperre ist trotzdem dringend ratsam. Denn eine Reklamation gestaltet sich für den Kunden schwierig, der dabei seinem eigenen Geld hinterherlaufen muss. […]

Kriminalitätsbekämpfung – WLAN-Router sollen den Wachmann ersetzen

Kriminalitätsbekämpfung

WLAN-Router sollen den Wachmann ersetzen

Die Universität Bonn arbeitet gemeinsam mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut für Technologie an einem Projekt. Ziel ist es, WLAN-Router zur verbesserten Verfolgung von Einbruchskriminalität einzusetzen. Hierzu sollen Router um die Möglichkeit einer Alarmanlage erweitert werden. […]

Bundesnetzagentur – Vertriebsverbot für einen WLAN-Repeater

Bundesnetzagentur

Vertriebsverbot für einen WLAN-Repeater

Im aktuellen Amtsblatt hat die BNetzA eine Allgemeinverfügung bezüglich eines Vertriebsverbots für einen WLAN-Repeater veröffentlicht. Auch eine Rücknahme wurde mittels dieser ausgesprochen. Der Hersteller kann nun Widerspruch einlegen. […]