Peinlicher Programmierfehler – Eine Email löste riesige Emailwelle aus

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Eigentlich wollte er nur mitteilen, dass sich seine Emailadresse geändert hat. Der Mann wollte den Newsletter des amerikanischen Department of Homeland Security (DHS), das sich um Angelegenheiten der inneren Sicherheit kümmert, wegen einer Jobwechsels an eine andere Emailadresse gesendet bekommen. Unglücklicherweise schickte er diese Nachricht an die Absenderadresse aus dem Kopf des Newsletters. Das ist eigentlich eine No-Reply-Adresse. Die Nachricht des Mannes hätte also geblockt werden müssen. Doch aufgrund eines Programmierfehlers ereichte die Email des Mannes den Server – und wurde an die gesamte Empfängerliste des Newsletters weitergeleitet.

Die Reaktionen der Empfänger waren sehr unterschiedlich. Manche versendeten Kommentare, in denen sie ihren Unmut über die erhaltene Email äußerten. Manche teilten Freunden, Bekannten und Kollegen mit, was passiert war. Und andere versuchten den Mann auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Alle verschickten sie dafür eine Email. Zu allem Überfluss benutzten einige dafür die Antworten-Funktion, wodurch ihre Email wiederum an alle Empfänger des Newsletters weitergeleitet wurde.

Innerhalb weniger Stunden bildete sich fast so etwas wie eine Community unter den Newsletter-Empfängern, die untereinander Nachrichten, Kommentare, sogar Jobangebote austauschten. Selbstverständlich blieb irgendwann auch die üblichen Werbemails (Spam) nicht aus, der von sogenannten Spammern verschickt wurde, die die Gunst der Stunde nutzten. Das Nachrichtennetz zog sich über die ganze Welt, sogar Emails aus dem Iran waren darunter. Bis zum späten Abend seien bereits 2,2 Millionen Emails verschickt worden, teilte pressetext.de mit. Die Emailwelle dauerte rund 24 Stunden, der Fehler wurde inzwischen behoben. Dem Mann, der eigentlich nur eine Email verschickte, um dem DHS die Änderung seiner Emailadresse mitzuteilen, könnte dazu folgendes in den Sinn gekommen sein: Ouups.

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