Studie – die meisten Smartphone-Unfälle passieren auf dem Klo

Das amerikanische Versicherungsunternehmen SquareTrade veröffentlicht immer wieder Zahlen über beschädigte Smartphones. Diese beziehen sich auf den amerikanischen Markt, bieten aber interessante Einblicke. Demnach haben die amerikanischen Smartphone-Nutzer in den letzten sieben Jahren 23,5 Milliarden Dollar für Reparaturen und das Ersetzen ihrer Geräte ausgegeben. Darunter entfallen auf iPhones 10,7 Milliarden Dollar, wobei die Nutzer davon allein in den letzten zwei Jahren 4,8 Milliarden Dollar bezahlten.

Hohe Anzahl an Beschädigungen

Fast 30 Prozent aller Nutzer haben ihr Smartphone bereits einmal beschädigt. Diese überraschend große Zahl ist von SquareTrade aber auch in einzelne Bereiche aufgeschlüsselt worden. So entsteht jede zweite Beschädigung des Smartphones in den eigenen vier Wänden und in jedem vierten Fall unter Fremdeinwirkung. Kurios wird es bei der Top-Liste der Beschädigungsursachen. Schäden, die aus Begeisterung oder Frust bei einer Sportveranstaltung entstehen, sind demnach am vierthäufigsten. Auf dem dritten Platz liegt der Klassiker: Das Smartphone landet versehentlich in der Waschmaschine. Auf dem zweiten Platz befinden sich die Schäden an Geräten, die beim Anfahren von einem Autodach fallen. Übertroffen wird das nur von Beschädigungen der besonderen Art auf dem ersten Platz: Die Zahl der Smartphones, die in den USA in oder neben die Kloschüssel fallen, muss immens sein …

Frauen sind fahrlässiger

Nach Geschlecht und Herkunft unterscheidet sich die Anzahl von Beschädigungen signifikant. Zumindest bei den untersuchten Fällen von Hochschul-Studenten. Hier haben Studenten aus der Vorstadt ihr Smartphone 50 Prozent häufiger beschädigt als ihre Kommilitonen aus der Stadt oder vom Land. Frauen sind dabei offensichtlich ebenfalls besonders ungeschickt. Die Wahrscheinlichkeit für einen folgenschweren Smartphone-Unfall liegt um 21 Prozent höher als bei männlichen Nutzern. Den Lebensumständen mag geschuldet sein, dass jedes fünfte Smartphone von Studenten in Bars, Clubs oder auf Partys beschädigt wird.

Haustiere sind ein Risiko

Tierisch wird es dann bei anderen Smartphone-Schäden. Denn 28 Millionen Nutzer haben bereits erlebt, wie ein Haustier ihr Smartphone beschädigt. Besonders gefährlich (86 Prozent größere Wahrscheinlichkeit) leben demnach Halter von männlichen Hunden. Solche Schäden sind aber schnell vergessen, denn die Tierliebe ist groß. So groß, dass rund 18 Prozent der Haustierhalter für ihr Tier einen Account bei einer Social-Media-Plattform eingerichtet haben. Daher überrascht es nicht, dass sogar jeder vierte Halter mit einem solchen Tier-Account befreundet ist oder diesem folgt.

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