Verknüpfung der Messenger – WhatsApp, Facebook und Instagram

Messenger

Mark Zuckerberg, Gründer der Online-Plattform Facebook, plant offenbar einen mutigen Schritt in seinen Social-Networking-Bereichen. Die Zahl der Facebook-User geht seit Jahren deutlich zurück, und immer mehr Menschen verlassen den Dienst zugunsten anderer sozialer Netzwerke. Da hinter Facebook, Instagram und WhatsApp allerdings seit Jahren derselbe Betreiber steht, plant dieser nach einem Bericht der New York Times nun die Verknüpfung der jeweiligen Nachrichtenbereiche.

Nachricht von Instagram zu Facebook und WhatsApp

Zuckerberg will ab 2020 die Möglichkeit der Kommunikation zwischen Teilnehmern der drei unterschiedlichen Dienste einrichten. So soll es dann auch ohne Account bei z.B. Instagram möglich sein, von einem Facebook-Benutzerkonto aus private Nachrichten an User des anderen Dienstes zu senden. Eine direkte Verbindung zwischen Facbook, Instagram und WhatsApp scheint in den Augen der Betreiber die Abwanderung von Usern verhindern zu können.

Vorgeblich sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Zum Anlass des Erwerbs von WhatsApp durch Facebook sicherte CEO Mark Zuckerberg zu, dass die Messenger unabhängig bleiben werden und die Daten geschützt seien. Zur bevorstehenden Zusammenlegung erklärte Facebook nun, dass der Nachrichtenfluss sicher und privat sein würde durch Nutzung des Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsverfahrens. Datenschützer betrachten dies mit Skepsis, da Facebook schließlich seinen Gewinn mit datengetriebener Werbung macht. Das Unternehmen wird seit einiger Zeit ohnehin wegen des Verdachts unzureichender Privatsphäre-Sicherung stark kritisiert. Ob die Verknüpfung dieser Dienste dem Ruf von Zuckerbergs Imperium nun zuträglich sein wird, sei dahingestellt.

Keine Lust mehr auf WhatsApp? Das sind die Alternativen

Auch diese Meldung bringt sicherlich wieder einige Nutzer zum Nachdenken. Wer lieber facebook-freie Apps nutzen möchte, dem stehen Dienste wie Telegram, Signal oder Threema mit einem ähnlichen Leistungsspektrum zur Verfügung. Voraussetzung dafür ist, dass die Freunde auch zum Umstieg bewegt werden, denn die Messenger kommunizieren nicht untereinander.

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