Aktuelle Nachrichten & Hintergründe zu Landgericht Oldenburg
Phishing-GefahrOLG Oldenburg warnt: Fahrlässigkeit kann teuer werden41.000 Euro weg – und kein Cent zurück: Ein Ehepaar verlor vor dem OLG Oldenburg gegen seine Bank, nachdem eine Phishing-Mail zur Preisgabe sensibler Daten führte. Das Urteil ist ein Warnsignal für alle Online-Banking-Nutzer. […] Fristgerechte EnergieabrechnungOLG-Urteil stärkt VerbraucherschutzKunden müssen spätestens sechs Wochen nach dem Abrechnungszeitraum ihre Energieabrechnung erhalten. Dies hat jetzt das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden. Die Verbraucherzentrale hatte gegen den Energieanbieter EWE Vertrieb GmbH geklagt. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskräftig. […] UrteilInstagram-Konto darf von Erbin auch aktiv genutzt werdenDas OLG Oldenburg hat eine wegweisende Entscheidung gefällt: Nach dem Tod eines Instagram-Users können die Erben das Konto grundsätzlich auch vollumfänglich aktiv nutzen. Bislang war dies nicht möglich, da Meta den Account in einen „Gedenkzustand“ versetzte. […] OLG OldenburgVeröffentlichung von Kinderfotos erfordert die Zustimmung beider ElternEntscheidung des OLG Oldenburg: Der Veröffentlichung von Fotos minderjähriger Kinder auf einer gewerblichen Webseite müssen beide Eltern zustimmen. Es handelt sich um eine Angelegenheit von besonderer Bedeutung, da das Persönlichkeitsrecht des Kindes in erhöhtem Maß gefährdet ist. […] BGH-UrteilEltern haften nicht für Kinder bei 0900er-NummernDer Bundesgerichtshof sieht Pay-by-Call-Verfahren von Premiumdienstanbietern nicht als Telekommunikationsdienstleistung an und entlastet mit diesem Urteil Eltern von Kindern. […] Urteil15.000 Euro Schmerzensgeld wegen gefakter NacktbilderDas Oberlandesgericht Oldenburg hat in einem Urteil dargelegt, dass die Folgen von Veröffentlichungen im Internet zeitlich unbegrenzt sind. Im vorliegenden Fall hatte der Beklagte gefälschte Pornobilder veröffentlicht. Der abgebildeten Klägerin sprach das Gericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 15.000 Euro zu. […] UrteilTelekom-Mitarbeiter lügt EWE-TEL-Kundin anEin Telekom-Mitarbeiter hatte 2014 eine Kundin der EWE TEL mit unwahren Behauptungen in ein Vertragsverhältnis gelockt. Das Oberlandesgericht Oldenburg stufte dieses Vorgehen in einem Urteil als wettbewerbswidrig ein und untersagte das Vorgehen der Telekom bei Androhung eines Ordnungsgeldes von 250.000 Euro. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat der Telekom verboten, sich ohne Auftrag an Kunden der Konkurrenz zu wenden und Unwahrheiten zu verbreiten. […] UrteilWerbung für Telefon-Flatrate muss keinen Hinweis auf Ausschluss von Preselection beinhaltenAn einem Telefonanschluss mit Flatrate ins Festnetz wird üblicherweise keine Preselection benötigt. Deshalb muss die Werbung keinen Hinweis beinhalten. […] UrteilBei Tippfehler können eBay-Verkäufer den Vertrag anfechtenEin offensichtlicher Fehler bei der Eingabe des Mindestgebots berechtigt laut Oberlandesgericht Oldenburg einen Verkäufer bei eBay zur Anfechtung des Kaufvertrags. […] | Über Landgericht Oldenburg Das Landgericht Oldenburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Niedersachsen und wurde im Jahr 1879 gegründet. Es ist für Zivil- und Strafsachen zuständig und erstreckt sich über einen Bezirk mit elf Amtsgerichten, darunter in Städten wie Brake, Cloppenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven. Mit insgesamt 17 Zivilkammern, darunter drei Kammern für Handelssachen, sowie sieben großen und vier kleinen Strafkammern, bearbeitet das Gericht eine Vielzahl von Verfahren. |
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