Aktuelle Nachrichten & Hintergründe zu Oberlandesgericht Schleswig-Holstein
Verbraucherschutz gestärktMobilfunkanbieter verliert vor dem OLGEinem Mobilfunkunternehmen ist es nicht erlaubt, Kunden nach einer Kündigung zu einem erneuten Anruf aufzufordern. Eine entsprechende Rückrufbitte ist nur rechtskonform, wenn hierfür konkrete Gründe vorliegen. Damit hat das Oberlandesgericht Schleswig die Berufung von Freenet abgewiesen. […] Kündigung von MobilfunkvertragKontaktaufnahme ist unerwünschte WerbungDas Oberlandesgericht Schleswig-Holstein hat das Vorgehen eines Mobilfunkanbieters als unerwünschte Werbung und als unzumutbare Belästigung eingestuft. Der Anbieter hatte eine Frau trotz ausdrücklichem Wunsch, nach ihrer Kündigung nicht mehr kontaktiert werden zu wollen, um einen Anruf gebeten. […] UrteilSchufa muss Restschuldbefreiungsvermerk nach 6 Monaten löschenSchufa wurde vom Oberlandgericht Schleswig-Holstein dazu verurteilt, einen Negativeintrag der Klägerin umgehend zu löschen. Das Gericht begründete, dass weder eine rechtliche Grundlage noch eine Notwendigkeit bestehe, die Daten länger als sechs Monate zu speichern. […] Mobilcom-DebitelNichtnutzungsgebühr ist rechtswidrigDas Mobilfunkunternehmen Mobilcom-Debitel hatte in älteren Tarifen eine Klausel verankert, die Kunden bei Nichtnutzung des Tarifs eine Strafgebühr von 4,95 Euro in Rechnung stellte. Diese ist laut Oberlandesgericht Schleswig-Holstein rechtswidrig. Die Gewinne von rund 419.000 Euro sind an die Staatskasse abzuführen. […] UrteilKosten für Rücklastschrift muss vereinbart seinDas Oberlandesgericht Schleswig-Holstein hatte über die Kosten für Rücklastschriften zu entscheiden, die ein Mobilfunkunternehmen ohne Hinweis in den AGB berechnet. Wie bereits in einem ähnlichen Fall zuvor erklärten die Richter das Vorgehen des Unternehmens für rechtswidrig. […] UrteilVon Mobilfunkanbieter erhobene Gebühren für RücklastschriftenFür eine Rücklastschrift verlangte ein Mobilfunkanbieter von seinen Kunden 10 Euro. Dieser Betrag sei nicht gerechtfertigt, urteilte das Oberlandesgericht. Die Klausel der AGB des Providers sei unwirksam. […] UrteilMobilfunkanbieter darf keine Nichtnutzungs- und SIM-Karten-Pfandgebühr verlangenMobilfunkanbieter dürfen ihren Kunden weder eine Nichtnutzungsgebühr noch einen SIM-Karten-Pfand berechnen, urteilte das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein. Die Verbraucherzentralen hatten gegen einen Provider geklagt und auch in zweiter Instanz Recht bekommen. […] UrteilMobilfunkkunde muss nicht für automatische Softwareaktualisierung zahlenEin Mobilfunkkunde verlängerte seinen Mobilfunkvertrag und bekam von dem Anbieter ein subventioniertes Handy. Zu dem Mobiltelefon gab es ebenfalls eine Navigationssoftware, die der Kunde auf seinem neuen Gerät installierte. UrteilSperre des Mobilfunkanschlusses bei Zahlungsverzug unzulässigVor dem Oberlandesgericht Schleswig verlor ein Mobilfunk-Anbieter gegen einen Handy-Kunden. Der hatte unter anderem eine Klausel bemängelt, wonach der Provider ihn auch bei minimalem Zahlungsverzug mit einer kostenpflichtigen Sperre des Mobilfunkanschlusses belegen darf. […] Urteil des BGHWiderrufsrecht bei telefonischer Bestellung und Lieferung per PostIm Jahr 2000 vertrieb Mobilcom über eine Hotline ein `Multimedia-Paket´ bestehend aus einem Handy und einem Mobilfunkvertrag. Das Unternehmen behauptete, es handele sich nicht um einen Fernabsatzvertrag mit Widerrufsrecht. Der Bundesgerichtshof (BGH) war anderer Meinung. […] | Über Oberlandesgericht Schleswig-Holstein Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein ist eines von drei Oberlandesgerichten in Deutschland. Es ist zuständig für die Revisionsinstanz in Zivil- und Strafprozessen, die in den Amts- und Landgerichten des Bundeslandes Schleswig-Holstein anhängig sind. |
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