Vertragskündigung bei O2 – Unternehmen setzt Kunden unter Druck

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Kunden des Mobilfunkanbieters O2 wurden bei Kündigung ihres Handyvertrags massiv unter Druck gesetzt, warnt die Verbraucher-Zentrale Niedersachsen. O2 versuche, Kunden trotz rechtzeitiger Kündigung nicht aus dem Vertrag zu entlassen.

Das Unternehmen rief die Kunden an, um die Gründe der Vertragskündigung in Erfahrung zu bringen. Ging der Kunde auf das Gespräch ein, wurden neue Tarife und die Zusendung von Unterlagen angeboten. Doch auch Verbraucher, die sich gegen eine weitere geschäftliche Beziehung aussprachen, erhielten danach Post von O2. Man habe zunächst übereinstimmend die Kündigung ausgesetzt, behauptete das Unternehmen in einem Schreiben.

Solche Vereinbarungen wurden in den der Verbraucherzentrale Niedersachsen vorliegenden Fälle aber nicht getroffen. Ein nochfolgendes Verlängerungsangebot müsse der Kunde schriftlich innerhalb von 14 Tagen ablehnen, hieß es weiter, ansonsten würde der Vertrag automatisch verlängert. Unternimmt der Kunde nichts, verlängert O2 trotz rechtzeitig ausgesprochener Kündigung das Vertragsverhältnis. Beschwerden wurden mit dem Hinweis auf den nächstmöglichen Kündigungstermin in 12 Monaten abgewiesen.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät, diese Vorgehensweise nicht zu akzeptieren und O2 deutlich zu machen, dass der Vertrag nicht verlängert wird.

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