Aktuelle Nachrichten & Hintergründe zu Landgericht Berlin
Online-ShopsAutomatische Newsletter ohne Zustimmung nicht erlaubtWer sich in einem Online-Shop registriert, willigt nicht automatisch in den Erhalt von elektronischer Werbezusendung ein. Dies hat das Landgericht Berlin entschieden. Ohne eine separate Einwilligung des Verbrauchers darf ein Online-Shop keine automatischen Newsletter versenden. […] VerbraucherschutzIrreführung bei der Kündigung von MobilfunkvertragEin Kunde kündigte seinen Mobilfunkvertrag per E-Mail. Da der Anbieter dies als nicht rechtmäßig ansah, brachte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg den Fall vor Gericht. Das Landgericht Berlin hat inzwischen ein Urteil in dem Fall gesprochen […] Vzbv gewinnt gegen OpodoZahlungen müssen künftig kostenfrei seinDas Landgericht Berlin hat entschieden, dass Überweisungen per Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Giropay für den Verbraucher kostenfrei sein müssen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat damit erfolgreich gegen den Online-Reisevermittler Opodo geklagt. […] Datenschutzerklärung teilweise unwirksamVzbv gewinnt gegen GoogleDie Verbraucherzentrale Bundesverband hat erfolgreich vor dem Kammergericht in Berlin gegen den Suchmaschinenriesen Google geklagt. Das Gericht stellte fest, dass sowohl verschiedene Klauseln der Datenschutzerklärung als auch der Nutzungsbedingungen unwirksam sind. […] UrteilWikipedia in Störerhaftung genommenDas Landgericht Berlin hat in einem Urteil Wikipedia zum Löschen eines Absatzes über einen Wissenschaftler verurteilt. Der Absatz enthielt durch mehrere Quellen belegte Behauptungen, verstößt aber wegen potenzieller Rufschädigung nach Ansicht der Richter gegen das Persönlichkeitsrecht. […] RechtsverstoßLandgericht Berlin urteilt gegen FacebookDie Verbraucherzentralen haben Facebook verklagt. Das Landgericht Berlin fällte am 16.01.2018 das Urteil (Az. 16 O 341/15). Facebook muss nun wesentliche Einwilligungen zu Datenschutz- und Nutzungsbedingungen aktiv ohne Vorgabe abfragen. Außerdem verstoßen Klarnamenpflicht und Impressum gegen geltendes Recht. […] UrteilVermieter muss Telefonleitungen nicht wartenBei einem Telefonanschluss kam es zum Ausfall, da die Leitung zwischen Keller und Mietwohnung gestört war. Die Mieterin klagte gegen den Vermieter auf Entstörung. Das Landgericht Berlin kam zu dem Urteil, dass dieser zwar Telefonleitungen dulden müsse, jedoch nicht für die Wartung der Leistungen im Haus zuständig sei. […] Landgericht BerlinApple bietet keine rechtlich ausreichende GarantieApples Hardwaregarantie für Material- und Herstellungsfehler bleibt hinter den gesetzlichen Anforderungen zurück. Das Landgericht Berlin beanstandet nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes 16 Klauseln und erklärt diese für ungültig. Apple benachteiligt demnach Kunden unangemessen. […] UrteilFacebook verstößt gegen DatenschutzFacebook verknüpft in seinem App-Zentrum das Spielen von Spielen wie Farmville mit der Weitergabe von Nutzerdaten an die Betreiber der Spiele-Apps. Das Landgericht hat in einem Urteil diese Verknüpfung nun verboten. Kommt Facebook dem Verbot gegenüber deutschen Nutzern nicht nach, drohen empfindliche Strafen. […] Urteil: Google darf Kontakt per E-Mail nicht verweigernDie Kontakt-E-Mail-Adresse auf google.de verstößt nach Ansicht des Landgerichts Berlin gegen § 5 TMG. Der Konzern antwortet zwar automatisiert auf Verbraucheranfragen, eine tatsächliche Kommunikation finde jedoch nicht statt. In der E-Mail weist Google sogar darauf hin, dass die Anfrage nicht gelesen wird. […] AGB lesenNutzer treten Rechte abWhatsApp, Facebook und andere Dienste lassen sich vom Nutzer in den AGB weitreichende Nutzungsrechte einräumen. Mit den pauschal eingeräumten Rechten können die Anbieter sogar für sich mit Nutzerfotos werben. Der telespiegel zeigt in einem Artikel, wie man sich dennoch schützen kann. […] UrteilVerschleierte Werbung auf Spieleseite für KinderIn spielerischer Weise verführte ein Werbebanner auf einer an Kinder gerichteten Webseite zum Klick auf ihn. Das kleine Wort Werbung genüge nicht, um vom redaktionellen Teil der Webseite zu trennen, erklärte das Gericht und bestätigte damit eine durch die Verbraucherzentralen erwirkte einstweilige Verfügung. […] UrteilMobilfunkanbieter muss vor Kostenrisiko bei Prepaidkarten warnenEin Kunde nutzte in seinem Handy eine Prepaidkarte, um Kostenkontrolle zu haben. Der Mobilfunkanbieter verlangte jedoch über 14.000 Euro. Diese Forderung muss er nicht begleichen, urteilte das Gericht. Der Anbieter hätte bei der genutzten automatischen Aufladung auf das Kostenrisiko hinweisen müssen. […] Urteil des BGHKeine Haftung für Inhalte eingebundener RSS-FeedsDer Bundesgerichtshof entschied in einem Fall, in dem ein Webseitenbetreiber einen fremden RSS-Feed eingebunden hatte. Über diesen fremden Feed war eine Persönlichkeitsrechtsverletzung erfolgt. Der BGH musste die Frage klären, ob der Betreiber der Internetseite für derartige Verletzungen verantwortlich ist. […] Urteil zu PrepaidtarifKeine unbegrenzt automatischen AufladungenDas Landgericht Berlin hat in einem Urteil entschieden, dass eine Handy Prepaidkarte mit der Option einer automatischen Guthabenladung keine Rechnung von über 14.000 Euro verursachen darf. […] UrteilEinbinden des Facebook-Button ohne DatenschutzerklärungDer Button mit dem hochgestreckten Daumen und der Aufschrift „Gefällt mir„ ist eine Möglichkeit, die Facebook seinen angemeldeten Nutzern bietet, um ihr Gefallen auszudrücken, etwa an Texten oder Bildern. Facebook ermöglicht auch anderen Webseiten-Betreibern, diesen […] UrteilMitstörerhaftung bei Einbindung eines RSS-FeedsBindet eine Webseiten-Betreiber einen RSS-Feed beispielsweise einer Zeitung auf seiner Internetseite ein, macht er sich dessen Inhalte zu eigen und haftet deshalb bei einer rechtsverletzenden Äusserung als Mitstörer, urteilte das Landgericht Berlin. 27 O 190/10 […] UrteilEmail-Einladungen für Shopping-Clubs sind WerbungEinladungen zu Shopping-Portalen mit geschlossenem Mitgliedsbereich sind unverlangte Werbung und damit rechtswidrig, wenn nicht das vorherige Einverständnis des Empfängers vorliegt, urteilte das Amtsgericht Berlin. […] UrteilPersönlichkeitsrecht bei Aufgabe der Privatsphäre in Internet-ForumInternet-Foren sind beliebte Plattformen für Menschen, die sich austauschen, andere informieren oder selber Fragen stellen möchten. Ein Vorteil des Internet-Forum ist, dass dessen Nutzer weitgehend anonym auftreten können, wenn sie das möchten. Nennt der Nutzer […] UrteilKreditinstitut haftet nicht bei Tippfehler in Online-ÜberweisungFlexibel, schnell und unkompliziert können Bankgeschäfte per Online-Banking erledigt werden. Keine Wartezeit am Schalter, kein mühsames Eintippen am Terminal, während andere Kunden darauf warten, dass sie selber in benutzen können, kein Stress. Online-Banking hat diverse […] Unerbetene Werbe-SMSPersönlichkeitsrechtsverletzungImmer öfter versuchen Unternehmen, neue Kunden per SMS zu werben. Dieses ist eine kostengünstige und wirkungsvolle Alternative zu den herkömmlichen Werbemaßnahmen. Unerwünschte Werbung per Telefax und E-Mail ist in Deutschland schon jetzt verboten. | Über Landgericht Berlin Das Landgericht Berlin ist ein zivil- und strafrechtliches Gericht der zweiten Instanz in Berlin. Es ist ein Gericht der allgemeinen Gerichtsbarkeit und hat seinen Sitz im Berliner Bezirk Mitte, wo sowohl Zivilsachen als auch Strafsachen für ganz Berlin verhandelt werden. Dieses ist eines der größten Landgerichte Deutschlands und hat insgesamt 76 Richter, davon 33 Strafrichter. |
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