Cat-a-Log von Sony – Halsband twittert Katzenleben

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Rund zwei Millionen Menschen tun es, viele sogar mehrmals am Tag. Sie twittern. Sie senden kleine Text-Nachrichten, sogenannte Tweets, an den Microblogging-Dienst Twitter, der sie für die interessierten Leser, die sogenannten Follower, in Echtzeit veröffentlicht. Twitter wird sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen zur Verbreitung von Nachrichten genutzt. Sie posten Produktnews oder schlicht ihre Anmerkungen zu dem, was sie gerade tun. So haben die Leser, die die Nachrichten des Teilnehmers abonniert haben, die Möglichkeit, ein wenig an dem Leben des Schreibers teilzuhaben.

Wenn so viele Menschen auf Twitter vertreten sind, warum sollten es nicht auch Haustiere sein, dachten sich vielleicht die Wissenschaftler des japanischen Unternehmens Sony. Sie entwickelten ein Gerät, das an ein Halsband angebracht wird. Es ist als Prototyp allerdings derzeit nur für Katzen gedacht. Dieses Halsband mit dem Namen Cat@Log ist mit einiger Technik ausgestattet. Es verfügt unter anderem über eine Kamera, GPS zur Positionsbestimmung und einen Beschleunigungsmesser. Außerdem ist es mit der Datenübertragungstechnik Bluetooth ausgerüstet, die eine Verbindung mit einem Computer ermöglicht. Zukünftig wäre eine Technik mit etwas mehr Reichweite oder eine direkte Verbindung mit dem Internet denkbar.

Die gesammelten Daten können nämlich dazu verwendet werden, Status-Updates der Katze auf Twitter zu veröffentlichen. Frisst sie beispielsweise, könnte in ihrem Twitter-Account der Beitrag erscheinen: „Das schmeckt lecker.„ Auch für andere Katzen-Tätigkeiten stehen vordefinierte Phrasen zur Veröffentlichung bereit, weitere sollen folgen. So ist es möglich, das Katzenleben auf Twitter zu verfolgen.

Das Lifelogging-Gerät namens Cat@Log wurde von den Sony Computer Science Laboratories (CSL) entwickelt und auf einer Hausmesse vorgestellt. Es wurde darauf geachtet, das Gerät möglichst leicht und für das Tier angenehm tragbar zu bauen. Eine sinnvolle Verwendung des Geräts könnte sein, besorgte Tierhalter über den regelmäßigen Aufenthaltsort und die Tätigkeit ihres Tieres zu informieren. Die Weiterentwicklung der Technik eröffnet aber sicherlich noch weitaus mehr Möglichkeiten. Übrigens: andere Hersteller haben bereits ähnliche Ideen entwickelt, beispielsweise den Puppy Tweet von Mattel für Hunde.

Quelle: pressetext.at

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