Google Suchtrends – Das war das Jahr 2018

Google Suchtrends - das war das Jahr 2018

Zum Jahresende gibt es in allen Medien einen Jahresrückblick. Häufig stehen politische Entscheidungen oder Promis im Mittelpunkt. Was die Menschen wirklich bewegt, lässt sich daraus nicht immer ableiten. Wie also war das Jahr 2018? Einen guten Überblick über diese Frage kann Google liefern. Der Suchmaschinenbetreiber hat seine traditionellen Trends veröffentlicht. Diese zeigen, was die Internetnutzer in den vergangenen Monaten gesucht haben.

Google Trends 2018: Mond, WM und Kübelböck

Die allgemeinen Suchbegriffe geben bereits einen guten Einblick in die Themen für viele Nutzer. Trotz des desolaten Abschneidens der deutschen Fußballnationalmannschaft rangiert der Begriff WM klar vorn. Auf den Plätzen folgen die beiden C-Promis Jens Büchner und Daniel Kübelböck, die in den letzten Monaten von uns gegangen sind. Viertes Schlagwort ist der DJ Avicii, der ebenfalls verstarb. Wieder sportlich ist der fünfte Platz: Medaillenspiegel. Damit sind die Olympischen Winterspiele indirekt in den Rankings enthalten. Bei den Schlagzeilen bestimmen andere Themen die Plätze. Mondfinsternis, Euro Lira, Hochzeit Harry Meghan, Chemnitz und Hambacher Forst sind die Top-Themen aus den Nachrichten, nach denen die Google-Nutzer suchten.

W-Fragen zeigen, was Nutzer wissen möchten

Spannend sind die W-Fragen, die Google veröffentlicht. Daraus lässt sich ablesen, welches Informationsbedürfnis die Menschen haben. Bei den Was-Fragen stehen der Eichenprozessionsspinner und Wespen im Mittelpunkt. Beide Tiere haben die Menschen in diesem Sommer offenbar über Gebühr genervt. Die Wo-Fragen zeichnen dagegen ein eher fragwürdiges Bild zum Bildungsstand der Deutschen. „Wo ist der Mond?“, „Wo ist die ISS?“ und „Wo liegt Uruguay?“ sind überraschende Top-Platzierungen. Bei den Wie-Fragen geht es wieder sportlicher zu: „Wie oft war Frankreich Weltmeister?“ und „Wie muss Deutschland spielen, um weiter zu kommen?“ standen 2018 ganz oben. Aber auch zwei Namen wurden erfragt: „Wie heißt der Sohn von Kate und William?“ und „Wie heißt die Mutter von Niki Lauda?“ Letzteres ist allerdings ein „Party-Songtitel“.

Obwohl es mit Chemnitz (immerhin hinter den Top-Themen platziert), dem Brexit-Chaos, dem Klimawandel und anderem viele wichtige politische Themen gab, suchten die Menschen am Ende häufiger nach Trivialem. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass Politik und andere Themen nicht interessieren. Denn die Google Jahrestrends 2018 zeigen nur, wonach Menschen gesucht haben. Möglicherweise gab es bei anderen Themen keinen entsprechenden Informationsbedarf, weil dieser durch andere Quellen gedeckt wurde. So sind die Daten wie im Vorjahr nur als das zu verstehen, was sie ohnehin nur sein sollen: Trends.

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