Shisha-Rauchen – Präventionskampagne der IKK BB von und für Teenager

Shisha-Rauchen – Präventionskampagne der IKK BB von und für Teenager

Die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin, kurz IKK BB, hat gemeinsam mit dem Verein jungagiert, dem Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie der interaktiven Suchtprävention für Kinder und Jugendliche Karuna prevents eine gemeinsame Präventionskampagne gestartet. Im Rahmen dieser ist auch ein Aufklärungsvideo entstanden, das von Jugendlichen entwickelt und produziert wurde, um ihre Altersgenossen rund um das Thema Shisha-Rauchen zu informieren.

Was steckt hinter dem Aufklärungsvideo?

Das Video „Rauchen mit Köpfchen“ ist seit dem 3. Februar online und das Ergebnis eines dreitägigen Video-Workshops, an welchem sechs Auszubildende aus Berlin und Brandenburg teilgenommen haben. Während des Workshops wurden verschiedene Aspekte rund um das Thema Wasserpfeife-Rauchen thematisiert und diskutiert. Um möglichst viele Jugendliche anzusprechen und zu erreichen, ist in der ersten Sequenz des Videos der beliebte YouTuber und Sänger Danergy zu sehen.

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Was soll mit dem Video bewirkt werden?

Teenager können sich das YouTube-Video anschauen, um einmal selbst herauszufinden, wie viel sie bisher eigentlich über das Shisha-Rauchen wissen. Im Video zeigen die sechs Beteiligten dann beispielsweise auf, wie viel Prozent aller Jugendlichen im Jahr 2019 rauchten. Die Zahlen 17,4 Prozent aller Mädchen und 24,2 Prozent aller Jungen zeigen eine erschreckend hohe Zahl. Zudem wird über den Umsatz aufgeklärt, der jährlich mit Shisha-Tabak erzielt wird (im Jahr 2018: 400 Millionen Euro). Die Jugendlichen weisen ihre Altersgenossen auch auf die zahlreichen gesundheitsschädlichen Stoffe hin, von denen einige sogar krebserregend sind. Die Zahlen, Daten und Fakten sollen den Teenagern ungeschönt vor Augen führen, dass es sich beim Shisha-Rauchen nicht nur um einen Zeitvertreib, sondern um eine echte Gesundheitsschädigung handelt. Gleichzeitig zeigt das Präventionsvideo auch alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für Altersgenossen auf. Dadurch, dass die Jugendlichen von Gleichaltrigen informiert werden, ist die Bereitschaft deutlich höher, die Prävention positiv anzunehmen.

„Die entwickelten Elemente und digitalen Angebote des Projektes erreichen Jugendliche und junge Erwachsene direkt in ihren Lebenswelten. Sie vermitteln Wissen und klären gleichzeitig über Risiken der Wasserpfeife auf. Das Ganze in jugendgerechter Form und Sprache, aber ohne erhobenen Zeigefinger,“ sagt Ronny Türk, Vorstandmitglied des jungagiert e.V.

Weshalb ist Shisha-Rauchen bei Jugendlichen so beliebt?

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