Auf Nummer sicher – Viele Iren lassen sich mit einem Handy begraben

Auf Nummer sicher - Viele Iren lassen sich mit einem Handy begraben

Das ist der Stoff, aus dem Alpträume sind. Man wacht nach der eigenen Beerdigung in seinem Sarg auf und kann sich nicht bemerkbar machen. Um diese hoffnungslose Lage auszuschließen, kann die moderne Technik helfen. Man lässt sich mit einem Handy begraben, so wie viele Iren es wohl tun. Das berichteten zumindest Irische Bestattungsunternehmer.

Viele Angehörige würden den Verstorbenen ein Handy in den Sarg legen, damit sie mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen können wenn sie versehentlich lebendig begraben worden seien, sagte der Bestattungsunternehmer Peter Flanagan in Dublin. Doch das sei nicht der einzige Grund für die ungewöhnlichen Grabbeilagen. Sein Kollege Keith Massey vermutet auch sentimentale Gründe, nämlich dass insbesondere junge Leute und vor allem Mädchen sich mit ihrem Handy begraben lassen, weil das Mobiltelefon ein Teil ihres Lebens gewesen sei.

Unangenehm für alle Beteiligten ist sicherlich, wenn das Mobiltelefon während der Beerdigung klingelt. Deshalb werden die Angehören gebeten, den Vibrationsalarm des Handys zu aktivieren, bevor es in den Sarg gelegt wird oder das Gerät auszuschalten. Viele Verstorbene würden sogar vor ihrem Tod darauf bestehen, dass ihnen das Mobiltelefon abgeschaltet in den Sarg gelegt würde, damit der Handy Akku nicht leer sei, wenn sie aufwachen sollten. Und nun stellen Sie sich einmal vor, sie erhalten einen Anruf von jemandem, den sie für verstorben halten… gruselig.

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