Günstiger aber nicht billig – T-Mobile stellt neue Tarife vor

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Nun hat T-Mobile seine neuen Tarife vorgestellt, mit denen das Unternehmen dem zunehmend harten Preiskampf auf dem Mobilfunk-Markt die Stirn bieten will. Ob das gelingen wird ist fraglich, denn bei genauerem Hinsehen, entpuppen sich die Tarife nicht wirklich als „Sorglos-Angebote„, sind sie doch mit diversen bemerkenswerten Einzelheiten ausgerüstet. Immerhin sind sie günstiger als so manch anderer Mobilfunk-Tarif des Unternehmens.

Der Tarif Relax 1000 beinhaltet monatlich 1000 Freiminuten für Telefonate in das dt. Festnetz und die dt. Mobilfunknetze. Der Tarif kostet monatlich stolze 59,- €, mit der Wahl eines subventionierten Handys fallen monatlich 68,- € an. T-Mobile rechnet so einen Minutenpreis von 5,9 Cent beziehungsweise 6,8 Cent aus. Das ist aber schlicht graue Theorie und bewahrheitet sich nur, wenn das Kontingent jeden Monat optimal ausgeschöpft wird. Werden die Freiminuten nicht verbraucht, ist der rechnerische Minutenpreis selbstverständlich höher. Und wird über das Kontingent hinaus telefoniert, fallen für jede weitere Gesprächsminute stattliche 29 Cent an. Der Tarif Relax 1000 soll ab September übrigens den Tarif Relax 600 ersetzen.

Ein weiterer neuer Vertragstarif wird das Produkt namens Max sein. T-Mobile bezeichnet ihn als „Flatrate fürs deutsche Festnetz und das T-Mobile-Netz„. Er kostet ohne ein subventioniertes Handy 35,- € pro Monat, mit einem Handy schlägt er mit monatlich 44,- € zu Buche. In dem Grundpreis sind Telefonate in das deutsche Festnetz, das Mobilfunknetz von T-Mobile und noch netzinterne SMS enthalten. Immerhin, wenn man bedenkt, dass E-Plus mit seiner Marke BASE für monatlich nur 25,- € eine Flatrate für Telefonate in dem deutschen Festnetz und dem E-Plus-Netz sowie SMS in das E-Plus-Netz anbietet. Und dort kosten Telefonate in die anderen dt. Telefonnetze lediglich 25 Cent pro Minute und nicht 29 Cent pro Minute, wie in dem Tarif Max von T-Mobile, den T-Mobile ab dem 04. Oktober anbietet. Ein kleines Trostpflaster ist da die Rufnummer, unter der Anrufer den Kunden innerhalb dessen T-Mobile@home-Bereich (bis zu 2 km) zu Festnetz-Preisen erreichen können.

Auch einen neuen Prepaidtarif hat T-Mobile in sein Portfolio aufgenommen, der wird ebenfalls ab dem 04. Oktober erhältlich sein. Xtra Smart nennt sich das neue Mitglied der Xtra-Familie. Gespräche in das dt. Festnetz und das Mobilfunk-Netz von T-Mobile kosten 29 Cent pro Minute, Telefonate in andere dt. Mobilfunknetze werden mit 49 Cent richtig teuer. Dieser Preis lässt sich nur senken, indem das Prepaidkonto mit mindestens 30,- € aufgeladen wird. Dann beträgt der Minutenpreis 9 Cent pro Minute in dt. Festnetz und T-Mobile-Netz und 29 Cent pro Minute in andere dt. Mobilfunknetze, aber nur einen Monat lang. Danach fallen wieder die regulären Gebühren an. Um den Tarif optimal zu nutzen, ist also ein monatlicher „Mindestumsatz” von 30,- € nötig. Mit den Discount-Angeboten diverser Anbieter von Prepaidkarten, in denen (ohne wenn und aber) pro Minute rund um die Uhr ein einheitlicher Preis von etwa 16 Cent für nationale Telefonate anfällt und Anrufe bei der eigenen Mailbox meist kostenlos sind, kann also auch dieser neue Tarif nicht mithalten.

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