Wenn das Festnetz-Telefon klingelt – Nur die Hälfte nimmt immer ab

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Heutzutage ist ständige Erreichbarkeit für viele nahezu selbstverständlich. Einigen wird das aber offenbar zu viel und so boykottieren sie manchmal einfach das klingelnde Telefon, zumindest das häusliche Festnetztelefon. Das Marktforschungsunternehmen TrendScan hat 1.745 Besitzer eines Festnetzanschlusses befragt und herausgefunden, dass viele schlicht so tun, als seien sie gar nicht da, wenn das Telefon klingelt.

Wenn das private Festnetztelefon klingelt, schauen 44 Prozent der Befragten erst auf eine eventuell vorhandene Rufnummernanzeige, bevor sie entscheiden, ob sie das Gespräch entgegennehmen. Nur 6 Prozent nutzen nach eigenen Angaben die CLIP-Funktion nicht und entscheiden spontan, ob sie den Hörer abnehmen. Immerhin 50 Prozent der Befragten gehen immer ran, wenn jemand ihren privaten Festnetz-Telefonanschluss anruft und wahren damit ihre guten Manieren.

Dazu gehört auch, sich am Telefon mit dem Namen zu melden. Diese Sitte praktizieren immerhin noch rund 70 Prozent der Befragten. Von denen nennen 56 Prozent nur ihren Namen, wenn sie den Hörer an ihrem Privatanschluss abnehmen. Und immerhin 13 Prozent dieser Gruppe verbinden das höflich mit einer Begrüßung. Ohne ihren Namen, mit einem knappen `Ja´, einem `Ja bitte´, einem `Hallo´ oder `Guten Tag´ melden sich hingegen 13 Prozent der Befragten, wenn sie denn vorher entschieden haben, überhaupt an das Telefon zu gehen.

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