Handy zieht sich selber auf – Chairman vom Uhrenhersteller Ulysse Nardin

Nardin Hybridhandy

Der Schweizer Luxus-Uhrenhersteller Ulysse Nardin schaut auf eine traditionsreiche und bewegte Vergangenheit zurück. Die Marke produziert insbesondere hochwertige und ebenso hochpreisige Armbanduhren. Nun begab sich Ulysse Nardin auf ein teilweise neues Geschäftsfeld und baute ein Handy. Das bemerkenswerte an dem Gerät ist nicht etwa nur dessen Herkunft, das exklusive Aussehen oder die offensichtliche Limitierung auf 1846 Stück. Es ist die Art der Stromversorgung. Dafür nutzt es eine Technik, wie sie Uhrmacher schon lange zum Antrieb von Armbanduhren verwenden.

Das Handy namens Chairman wird mit Strom betrieben, der durch kinetische Energie gewonnen wird. Das Prinzip ist von automatischen Armbanduhren bekannt, die sich durch die Bewegungen ihres Besitzer am Handygelenk aufladen. Es ist also kein gewöhnlicher Handyakku nötig, um das Handy zu betreiben. Ob der Wunsch nach einem ökologischen Handy den Hersteller zu der Entwicklung dieses Handys bewegt hat oder er lediglich ein exklusives oder innovatives Gerät schaffen wollte, ist nicht bekannt. Ohnehin verriet er bisher wenig über das Mobiltelefon. Das Geheimnis um genaue Funktionsweise, die Ausstattung und den Preis wird wohl erst am 26. März gelüftet werden. Dann stellt Ulysse Nardin sein Hybrid-Handy auf der Schmuckmesse in Basel vor.

Update vom 27.03.2009

Ein eingebauter Akku wird mit der kinetischen Energie eines beweglichen Rotors aufgeladen, der das Handy mit zusätzlicher Energie versorgt. Das edle GSM-Handy wird hauptsächlich über eine 2,8 Zoll großen Touchscreen und große Zahlentasten bedient. Es verfügt über eine Internet- und WLAN-Funktionalität, einen Fingerabdruckscanner und eine 5 Megapixel-Kamera, die auch Videoaufnahmen ermöglicht. Es wird ab Herbst 2009 erhältlich sein. Jährlich wird nur eine limitierte Stückzahl hergestellt. Das Chairman wird in Ausführungen aus reinem Gold, Edelstahl/Gold und Edelstahl angeboten. Zu welchem Preis es käuflich zu erwerben sein wird, gab der Hersteller bisher nicht bekannt.

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