Internet mit bis zu 100 Mbit/s – Im Kabelnetz bereits in vielen Gebieten günstig verfügbar

Internetzugang

Erfolgreich drängen auch die Anbieter auf den DSL-Markt, von denen man es zunächst nicht erwartet hatte. Die, die bereits vor den Zeiten des Internet ihre Kabel verlegt hatten, um den Kunden die Übertragung der TV-Programme anzubieten. Triple-Play, also die Kombination aus schnellem Internetanschluss, Telefonanschluss und wahlweise der TV-Übertragung, ist für die Kabel-Netzbetreiber Programm. Sie haben ihre Netze in vielen Gebieten bereits rückkanalfähig gemacht. Die Kunden erhalten darüber also nun nicht nur ein Fernsehsignal, sie können auch Daten in die andere Richtung senden.

Dabei sind ohne verhältnismäßig große Investitionen in technische Umbauten riesige Kapazitäten verfügbar. Bereits jetzt bieten Kabelnetzbetreiber nicht nur in großen Städten wesentlich höhere Standard-Übertragungsgeschwindigkeiten als ihre Mitbewerber im Festnetz, und das zu günstigen Preisen. Downloadraten von bis zu 32.000 Mbit/s und nun auch von bis zu 100.000 Mbit/s sind üblich geworden.

Fast jeder der vier großen Kabelnetzbetreiber in Deutschland bietet einen Internetanschluss mit einer solch rasanten Datenübertragungsrate an. Bei Unitymedia (Kabel Internet in Hessen, Baden-Württembergund Nordrhein-Westfalen) bekommen Kunden eine Downloadrate von bis zu 32 Mbit/s, in Köln, Aachen und Bergisch Gladbach sogar bis zu 120 Mbit/s. Bei TeleColumbus (Kabel Internet in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) beträgt die maximale Downloadrate derzeit noch bis zu 10 Mbit/s. Kabel Deutschland (in Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen) bietet regulär bis 32 Mbit/s, in Hamburg, Hannover, München und bald auch in Berlin, Dresden und Leipzig sind bis zu 60 Mbit/s bzw. bis zu 100 Mbit/s erhältlich.

Dabei locken die Kabelnetzbetreiber mit günstigen Grundgebühren, attraktiven Angeboten, günstiger Hardware und relativ kurzer Freischaltdauer. Bei fast jedem Anbieter entfällt bereits die Bindung an das TV-Kabelangebot. Nutzen die Kunden also die TV-Übertragung beispielsweise per Satellit oder DVBT, können sie auf das TV-Angebot des Kabelnetzbetreibers verzichten und nur das Internet- und Telefonangebot bestellen. Dadurch ist die Entscheidung, einen Internetanschlusses von einem Kabelnetzbetreiber zu beauftragen, für Kunden noch naheliegender geworden.

Mehr Informationen

Kabel Internet – Telefon und DSL vom Kabelnetzbetreiber
DSL-Alternativen

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