Ophone – Düfte mit dem Smartphone verschicken

oPhone Düfte mit dem Smartphone verschicken

Es ist üblich, Textnachrichten, Bilder und auch Töne über das Mobiltelefon zu versenden. Dazu können Nachrichtendienste wie die SMS, MMS oder Messenger-Apps wie WhatsApp verwendet werden. Die Idee der sensorischen Korrespondenz, etwa um auch Gerüche zu verschicken, ist nicht neu. Mit dem oPhone, das eben das können soll, werden jedoch nicht vorrangig kommerzielle Ziele verfolgt. Es ist mehr Teil eines künstlerischen Experiments. Die Ambition des Projekts „Olfactive„ des Kunst- und Designzentrums Le Laboratoire in Paris ist es, einen virtuellen Kaffee zu erschaffen. Mit dem oPhone soll der Duft des Kaffees um die ganze Welt geschickt werden können, wenn der Empfänger über ein oPhone verfügt. Neben Künstlern, Wissenschaftlern und Designern hat der Parfümeur Olivier Pescheux und Studenten der Harvard Universität an dem Projekt gearbeitet.

Mit dem oPhone kann nicht telefoniert werden, es empfängt auch keine SMS. Das oPhone ist ein kleiner, zylindrischer Behälter, in dessen Fuß ein Repertoire mit einem Geruchsstoff untergebracht ist. Das Gerät in seiner jetzigen Form, es gibt bereits einen älteren Prototypen, besteht aus vier oPhones, die mit je acht „oChips„ gefüllt sind. Das Gerät wird über eine Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone verbunden. Über eine Smartphone-App namens „oTracks„ werden die Düfte versendet, die oPhones kreieren aus den in ihnen enthaltenen Duftstoffpatronen den entsprechenden Duft. Noch in diesem Jahr soll ein Set, bestehend aus zwei oPhones, käuflich zu erwerben sein.

Weitere Informationen

Smartphone Ratgeber

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Versteckte Windows-Datenbank speichert Verlauf – so wird sie gelöscht

Versteckte Windows-Datenbank speichert Verlauf

So wird sie gelöscht

Das Löschen des Browserverlaufs reicht oft nicht aus. Windows führt zusätzlich eine versteckte Liste besuchter Webseiten im DNS-Cache. Mit wenigen Befehlen lässt sich die Datenbank anzeigen und vollständig leeren. […]

Achtung: Neue Phishing-Falle – selbst 2FA-Nutzer sind jetzt gefährdet

Achtung: Neue Phishing-Falle

Selbst 2FA-Nutzer sind jetzt gefährdet

Sicherheitsforscher warnen vor einer neuen Generation von Phishing-Angriffen. Kriminelle stehlen keine Passwörter mehr, sondern bringen User dazu, Zugriffe selbst zu autorisieren. Dadurch können sogar Konten mit Zwei-Faktoren-Authentifizierung kompromittiert werden. […]

WhatsApp-Status mit Hitler-Bild - OLG bestätigt Freispruch

WhatsApp-Status mit Hitler-Bild

OLG spricht Mann endgültig frei

Darf ein Hitler-Bild im WhatsApp-Status strafbar sein? Mit dieser Frage musste sich das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken beschäftigen. Die Richter kamen zu einem überraschenden Ergebnis und bestätigten einen Freispruch in allen Instanzen. […]