Kwitt – die Bezahl-App der Sparkassen ist da

Die Sparkassen haben eine App entwickelt, die das mobile Bezahlen vereinfacht: Kwitt. Diese könnte Paypal Konkurrenz machen, denn der Funktionsumfang ist beeindruckend. Zudem kombiniert die App Sicherheit mit komfortabler Funktionalität. Kwitt steht ab sofort als App für Apple- und Android-Geräte zur Verfügung. Die App ist kostenlos. Einzelne Sparkassen können jedoch für Transaktionen über Kwitt eine Gebühr gemäß der für das Konto gültigen Preistabellen verlangen.

Was kann Kwitt?

Mit Kwitt ist es möglich, komfortabel per Smartphone zu bezahlen. Bei Beträgen bis zu 30 Euro ist dazu keine TAN erforderlich. Erst bei Beträgen oberhalb dieser Summe sowie bei einer Tagessumme ab 100 Euro ist eine TAN zur Legitimation zwingend, um Missbrauch auszuschließen. Ferner gelten die Beschränkungen des jeweiligen Kontos.

Die Handhabung ist extrem einfach. Der Nutzer wählt über Kwitt einen Kontakt in seinem Adressbuch aus und überweist ihm einen Geldbetrag. Hat der Nutzer ebenfalls die App, wird die Summe auf seinem Konto gutgeschrieben. Hat er kein Kwitt, erhält er eine E-Mail mit einem Link zu einer Überweisungsseite, in die er seine IBAN eintragen muss. Danach wird das Geld erst überwiesen. Dieser Link ist drei Tage gültig. Soll Geld an eine nicht im Adressbuch stehende Person überwiesen werden, ist dessen Handynummer erforderlich und zusätzlich muss die App für Transaktionen mit „Unbekannten“ freigeschaltet werden. Das schafft ein Mindestmaß an Sicherheit. Allerdings ist ähnlich wie bei Paypal erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich, um Missbrauch und versehentliche Klicks auszuschließen.

Mit Kwitt können Nutzer jedoch auch Geld anfordern. Dazu wählen Sie einfach einen Kontakt aus und fordern eine bestimmte Summe an. Dieser Kontakt muss ebenfalls bei Kwitt registriert sein, sonst ist eine Transaktion nicht möglich.

Kwitt konkurriert mit Paypal

Mit der App Kwitt konkurrieren die Sparkassen mit Paypal. Die Funktionalität ist ähnlich und könnte speziell bei jüngeren Sparkassenkunden gut ankommen. Dennoch bleibt ein Nachteil. Denn die App ist zum Bezahlen in Restaurants, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr eingeschränkt nutzbar. Wird dieses Problem behoben, könnte Kwitt zu einem Erfolg werden. Bisher ist die App on erster Linie ein Kleingeldübertragungsprogramm unter Freunden. Auch das ist ein großer Nutzen, aber kann nur der – immerhin geglückte – Anfang sein.

https://youtube.com/watch?v=My4j3rlEQL4

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