Namensänderung – Telekom Entertain wird zu Magenta TV

Namensänderung - Telekom Entertain wird zu Magenta TV

Telekom Entertain heißt ab heute, 24. Oktober 2018, Magenta TV. Die Änderung wird automatisch eingespielt, Kunden müssen keine Einstellungen vornehmen. Die Umbenennung des IP-TV ist jedoch nicht die einzige Änderung. Die Telekom modernisiert das komplette Angebot und stellt Magenta TV zukünftig allen Haushalten unabhängig vom Internetanbieter zur Verfügung. Die Telekom greift mit der Umstrukturierung des Angebotes insbesondere Streaming-Anbieter an. Denn das Angebot enthält nicht nur Live-TV und Mediatheken, sondern ab sofort zusätzlich Filme und Serien der öffentlich-rechtlichen Sender, die nicht in deren Online-Angeboten enthalten sind.

Was ändert sich durch die Namensänderung zu Magenta TV?

Die vielleicht wichtigste Änderung ist die Öffnung für den gesamten Markt. Bisher konnten grundsätzlich nur Telekom-Kunden Entertain nutzen. Einige Anbieter wie 1&1 haben allerdings Entertain in leicht abgeänderter Form vermarktet. Nun können sich alle Internetnutzer Magenta TV ins Haus holen. Erforderlich ist anfangs eine App, die per Dongle (zum Beispiel Google Chromecast) das Angebot an den Fernseher sendet. Weitere Empfangsmöglichkeiten wie Smart TV sowie der direkte Bezug über Kabeldienste sind angedacht. Das Angebot soll 7,95 Euro im Monat kosten und enthält 75 Sender, davon 45 in HD. Die Programmauswahl ist damit jedoch etwas kleiner als das Komplettangebot von Entertain, das 300 Sender und darunter über 100 HD-Angebote beinhaltet. Dennoch: Mit dieser Marktöffnung konkurriert Magenta TV insbesondere mit dem vergleichbaren Vodafone-Angebot. Zugleich greift die Telekom aber auch Streaming-Anbieter wie Amazon Prime und Netflix an.

Neues Angebot: mehr Serien und Filme

Denn Magenta TV ist nicht mehr auf das Fernsehprogramm und die Mediatheken der Sender beschränkt. Die öffentlich-rechtlichen Sender geben einen großen Fundus an Serien und Filmen in das Angebot. Dabei handelt es sich unter anderem um das größte Tatort-Archiv sowie viele Serien, die ARD und ZDF aus rechtlichen Gründen nicht unbeschränkt in ihrer Mediathek vorhalten dürfen. Das Angebot ist als ARD Plus und ZDF Select ohne Zusatzkosten über Magenta TV abrufbar. Weiterhin enthalten sind Schnittstellen zum Angebot von Videoload und zu Telekom Sport, Magenta Musik und den optionalen Pay-TV-Angeboten. Exklusive, eigene Produktionen runden das Filmpaket ab.

Weitere Neuerungen bei Magenta TV

Erhalten bleiben Funktionen wie zeitversetztes Fernsehen, Restart und Replay. Neu hinzu kommt die Möglichkeit, Sendungen an einem Unterbrechungspunkt fortzusetzen. Zudem haben Nutzer zukünftig eine neue Startseite, die Live-Angebote und Video-on-Demand-Angebote übersichtlich zusammenfasst. Eine neu programmierte Suchfunktion soll außerdem Ergebnisse schneller und komfortabler liefern.

Weitere Informationen

Zur Telekom Magenta TV Webseite

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


fünf × fünf =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Mobilfunk Netzausbau – „Graue Flecken“ durch Kooperation schließen

Mobilfunk Netzausbau

„Graue Flecken“ durch Kooperation schließen

In Zukunft wollen die drei Netzbetreiber in Deutschland kooperieren, um eine bessere Versorgung mit mobilem Breitband zu erreichen. In Gebieten, in denen ein Anbieter über kein Netz verfügt, dürfen Kunden künftig das Netz der anderen Anbieter mitnutzen. […]

Signal-Messenger – WhatsApp-Alternative knackt 50 Millionen-User-Marke

Signal-Messenger

WhatsApp-Alternative knackt 50 Millionen-User-Marke

Immer mehr Personen greifen auf die sichere WhatsApp-Alternative Signal zurück. Nun wurde im Google-Play-Store die 50 Millionen-Nutzer-Marke geknackt. Die zunehmende Beliebtheit des Dienstes könnte unter anderem mit den geplanten neuen Datenschutzrichtlinien von WhatsApp in Zusammenhang stehen. […]

Deutscher Bundestag

E-Commerce

Neue Gesetze zur Stärkung des Verbraucherschutzes

Das Bundeskabinett hat einen neuen Gesetzentwurf beschlossen, der die Verbraucherrechte stärken soll. Beispielsweise müssen Software-Updates künftig über den „maßgeblichen Nutzungszeitraum“ bereitgestellt werden. Darüber hinaus sollen Unternehmen zu einer „wesentlichen Hinweispflicht“ verpflichtet werden. […]