Corona-Warn-App 2.1 – Neue Version integriert Schnelltest-Ergebnisse

Corona-Warn-App 2.1 – Neue Version integriert Schnelltest-Ergebnisse

Die Corona-Warn-App wurde bereits mehr als 25,7 Millionen Mal heruntergeladen. Für die Nutzer steht mit der Version 2.1 nun eine neue Funktion zur Verfügung, die für eine noch schnellere Warnung sowie eine bessere Unterbrechung der Infektionsketten sorgen soll: die Erfassung von Schnelltests. Das Feature wurde bereits Ende März von dem Projektteam SAP und Deutsche Telekom angekündigt.

Was ermöglicht die neue Funktion?

User können ab sofort nicht nur PCR-Tests, sondern auch die Ergebnisse aus Schnelltests in der Warn-App empfangen und bei einem positiven Testergebnis ihre Kontaktpersonen warnen. Die Erfassung gilt hierbei ausschließlich für Schnelltests, die von autorisiertem Personal in offiziellen Testzentren durchgeführt werden und nicht für Schnelltests, die selbst durchgeführt werden.

Wer bietet die Schnelltest-Integrierung an?

Wird ein Nutzer in einer offiziellen Test-Stelle eines kooperierenden Partners getestet, kann er sich das Ergebnis anschließend direkt in die App übermitteln lassen. Momentan gibt es Kooperationen zu acht Partnern:

  • das Bundeskanzleramt
  • das Bayrische Rote Kreuz
  • DM-Drogerie Markt
  • Doctorbox
  • EcoCare (Healthcare Marke von Ecolog Deutschland GmbH zu der beispielsweise Lidl zählt)
  • Huber Health Care
  • das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland
  • de/No-Q (wird bereits von vielen regionalen Test-Stellen genutzt)

Nach Angaben des Projektteams liegen bereits 125 weitere Kooperationsanfragen von Schnelltest-Betrieben vor.

Wie wird das Ergebnis in die App übermittelt?

Für die Übermittlung in die App, muss beim Test ein zugehöriger QR-Code eingescannt werden. Das Partnersystem weiß hierdurch, wohin das Testergebnis übermittelt werden muss, wenn es vorliegt.

  • ist das Ergebnis negativ, wird es 48 Stunden lang in der App angezeigt
  • ist das Ergebnis positiv, wird es solange angezeigt, bis der User es mit seinen Kontaktpersonen teilt

Dadurch soll gewährleistet werden, dass Kontaktpersonen von den positiv getesteten Nutzern so schnell wie möglich informiert werden. Wurde die Funktion der Eventregistrierung genutzt, kann der User seine Check-ins gemeinsam mit dem positiven Testergebnis teilen.

Kein Unterschied zwischen Schnell- und PCR-Test

Schnelltests und PCR-Tests werden von der Corona-Warn-App gleichwertig behandelt. Für App-Nutzer, die eine Warnung aufgrund eines positiven Testergebnisses einer Kontaktpersonen erhalten, ist nicht einsehbar, ob dieses durch einen PCR- oder einen Schnelltest festgestellt wurde. Und dass, obwohl Schnelltests in einigen Fällen sehr unzuverlässig sind. Zudem kann die Warnung über ein positives Ergebnis, das bei einem Schnelltest herauskam, selbst dann nicht durch den User zurückgenommen werden, wenn ein späterer PCR-Test zeigt, dass das Ergebnis falsch war.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


5 + acht =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Gratis-Prepaidkarte – O2 bietet den passenden Prepaid-Tarif

Gratis-Prepaidkarte

O2 bietet den passenden Prepaid-Tarif

O2 bietet bei seinen flexiblen Prepaid-Tarifen einen Wechselbonus bei Rufnummermitnahme von 25 Euro sowie eine gratis SIM-Karte. Sowohl Wenig- als auch Vielnutzer finden dank der verschiedenen flexiblen Tarife genau das passende Angebot. […]

Cyberkriminalität – Bankkunden erhalten Phishing-Mails mit QR-Code

Cyberkriminalität

Bankkunden erhalten Phishing-Mails mit QR-Code

Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken eG. sollten aktuell besonders vorsichtig sein. Denn betrügerische Mails sind im Umlauf, bei denen ein QR-Code dazu eingesetzt wird, um an die sensiblen Bankdaten der Betroffenen zu gelangen. Hinter den Phishing-Mails stecken Cyberkriminelle. […]

820 Standorte ausgebaut – Telekom treibt Mobilfunknetz-Ausbau voran

820 Standorte ausgebaut

Telekom treibt Mobilfunknetz-Ausbau voran

Die Telekom hat in den letzten Wochen insgesamt 820 Standorte ausgebaut. Bundesweit wurden beispielsweise an 296 Standorten 5G-Kapazitäten aufgebaut. Der Netzbetreiber hat zudem angekündigt, den Netzausbau weiterhin massiv voranzutreiben. […]